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Die Internationale Fernmeldeunion ITU hat eine so genannte Global e-Sustainability Initiative (GeSI) ins Leben gerufen, die umweltverträgliche Telekommunikationstechnik fördern soll. Und das verstehen die Mitgliedsorganisationen darunter: Die Deutsche Telekom brüstet sich damit, zwischen 1996 und 2000 den Schadstoffausstoß ihrer Fahrzeugflotte um 25 Prozent reduziert zu haben. British Telecom behauptet, dass durch Videokonferenzen jährlich 150 Millionen Flugmeilen und damit eine Million Tonnen CO2-Ausstoß eingespart würden. Und nach einer Studie von AT&T hat die Telearbeit in den USA 110 Millionen Automeilen unnötig gemacht. Nicht erwähnt wurde, dass schon der Energieverbrauch beim weltweit boomenden Mobilfunk all diese Einsparungen wieder zunichte macht.

Die Firma Research in Motion hat mit ihren Blackberry-Geräten in den USA großen Erfolg. Die handtellergroßen, mit einer Tastatur ausgestatteten Pager können E-Mails senden und empfangen und arbeiten mit dem großen Computer ihres Besitzers zusammen. Sobald dieser Tastatur und Maus in Ruhe lässt, springt ein Bildschirmschoner an, der die Mails zum Blackberry umleitet. Als erste europäische Telefongesellschaft bietet British Telecom Blackberry-Geräte für ihr neues GPRS-Mobilfunknetz an.

Auf unfreiwillige Weise spiegelt sich die Verfassung von Firmen zuweilen in der Befindlichkeit ihrer Werbestars. Die deutsche Telekom ist über den Kurs der Aktie verschnupft, und Jan Ullrich strampelt heftig niesend durch Italien. Bei AOL wirbt der Neu-Single Boris Becker mit dem Slogan "Wenn doch nur alles im Leben so einfach wäre wie AOL", lässt derweil ein Spiegelei anbrennen und klagt per E-Mail seiner Mama, dass er schmutzige Wäsche habe. Unterdessen steckt AOL in schwierigen Verhandlungen mit Microsoft. Strittig ist, ob die AOL-Software in der nächsten Windows-Version Windows XP wieder mit dabei ist. Mehrmals wurden die Gespräche schon abgebrochen. Kommentar eines amerikanischen AOL-Sprechers: "Nichts ist einfach im Leben."

 
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