Zum Beispiel die Deutsche Bank
Deutsche Konzerne, Firmen oder Banken fördern Kunst und Kultur auf vielfältige Weise. Eine solche Förderung kann sich in Gestalt eines direkten Sponsorings niederschlagen, also eines Ausstellungsprojektes oder einer Opernaufführung, aber auch als mäzenatische Geste gegenüber einem Künstler oder einem Ensemble, etwa in Form eines Stipendiums. Die meisten Wirtschaftsunternehmen haben inzwischen ihre Förderaktivitäten in eigenen Kulturstiftungen gebündelt. Ein herausragendes Beispiel stellt die Kulturstiftung der Deutschen Bank dar. Sie wurde 1993 gegründet und zwei Jahre darauf aus Anlass des 125. Firmenjubiläums der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Stiftung verfügt über ein Kapital von 100 Millionen Mark und kann mit den jährlichen Erträgen von circa sechs bis sieben Millionen Mark kulturelle Projekte im weitesten Sinn unterstützen, nicht nur der bildenden Kunst, sondern auch aus den Bereichen Theater, Literatur und Musik. So werden etwa die Berliner Philharmoniker von der Kulturstiftung der Deutschen Bank unterstützt, aber auch die Rekonstruktion des Gartenreiches in Wörlitz (ZEIT Nr. 35/01). Stipendien für junge Opernkomponisten, Kammermusiker oder Theaterschaffende ergänzen die Palette der Aktivitäten. DZ
- Datum 04.10.2001 - 14:00 Uhr
- Quelle DIE ZEIT, 41/2001
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