CERTs bieten Unterstützung bei Vorfällen und Sicherheitslücken im Bereich der Netzwerksicherheit. Zielgruppen sind unter anderem Systemadministratoren sowie entsprechende Funktionsträger in Wirtschaft und Politik. Die erste Firma, die in Deutschland das umfangreiche Trainingsmaterial des Pittsburgher CERT lizensiert hat, heißt Prescure. Auf Grundlage dieses Materials werden bei Prescure Kurse und Workshops angeboten, die Manager, Projektleiter und Unternehmensmitarbeiter in die Lage versetzten sollen, Computer-Notfallteams aufzubauen und zu führen. Die Veranstaltungen sind zwar nicht billig, bieten aber aufgrund der CERT-basierenden Grundlagen und der Erfahrungen des Kursleiters Klaus Kossakowski - einem ehemaligen CERT-Mitarbeiter - die notwendige Seriösität und Sicherheit.

Ein deutsches CERT wurde 1993 am Fachbereich Informatik der Universität
Hamburg gegründet, getragen vom Bundesministerium für Forschung und Technologie und dem Verein zur Förderung des Deutschen
Forschungsnetzes (DFN-Verein). Aufgabe des DFN-CERTs ist es, ein Computer-Notfall-Team für das Deutsche Forschungsnetz (DFN) anzubieten. Der Webserver des DFN-CERT liefert dazu zahlreiche deutschsprachige Informationen: Tutorien, Informations- und Sicherheitsbulletins (z. B. zum Nimda Wurm), Berichte und Tagungsunterlagen sowie Mailing-Listen. Wesentlich mehr Materialien finden sich außerdem auf der Homepage des US-amerikanischen CERT, das gleichzeitig die leitende Organisation im Bereich der "Response Teams" darstellt.

http://www.cert.org/

http://www.cert.dfn.de/

http://www.pre-secure.de/