Einige Aussagen von mir wurden falsch interpretiert, um die Leserschaft gegen vermeintliche "Drückeberger" aufzubringen. Ich habe nichts gegen eine Überprüfung des Gesundheitszustandes durch den Staat. Wiederholte Klinikaufenthalte und fundierte Atteste belegen Krankheiten und keine "Drückebergerei".

Ich bin nicht auf "Umwegen", sondern legal auf dem zweiten Bildungsweg zum Beruf des Förderlehrers gekommen. Ich bin nicht seit 1984, sondern seit 1995 an der jetzigen Schule. Der Rektor ist ein korrekter und fürsorglicher Chef.

Meine Kollegen waren stets kooperativ und kollegial.

Bei der Bundeswehr werden keine Soldaten "herangezüchtet", sondern ausgebildet. Und es gibt auch dort keine "Machthaber", sondern nur militärische Vorgesetzte mit Rechten und Pflichten. Kinder erzieht man

man "züchtet (sie) nicht heran".

Josef Kornprobst Per E-Mail

Es stimmt, dass der Anteil der Kinder und Jugendlichen, die seitens der Eltern vernachlässigt und/oder durch permanenten Medienkonsum vermurkst werden, ständig ansteigt, sodass der Lehrer als Erzieher immer stärker gefordert ist. Doch dass viele Lehrer frustriert oder ausgebrannt sind, liegt vor allem daran, dass sie immer mehr Zeit investieren müssen, um den stetig wachsenden Berg zusätzlicher Arbeit bewältigen zu können: Verwaltungsarbeit, Fortbildungsveranstaltungen, Lehrer-, Erprobungsstufen-, Schul-, Klassen-, Versetzungs-, Fachkonferenzen