Festessen für die Bräterepublik

Seit Wochen wartet die Nation: Wie sieht Siebecks Weihnachtsmenü 2001 aus? Was kocht er zu den Feiertagen? Warum keine Weihnachtsgans? Antwort auf die letzte Frage gab unser Kolumnist in der vergangenen Woche: zu fett! Jetzt setzt er vor allem auf drei Vorspeisen

Überall stehen sie jetzt im Schaufenster, die Bücher mit der W-Frage im Titel: Wozu Ethik?, Wozu Kultur?, Wozu Religion?, Wozu Haareschneiden? Uns aber stellt sich heute mit Blick auf das Festtagsmenü eine andere Frage.

Wozu Weihnachtsbraten?

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Und der Altmeister aller W-Fragen, Wilhelm Busch, liefert die Antwort gleich mit: Warum sitzen, wozu nützen / an dem Frack die beiden Spitzen? / Hier ein Schnitt und da ein Schnitt / ritsche ratsche weg damit!

Diese knappe Anweisung lässt sich durchaus auf unseren Braten übertragen: Mehrere Vorspeisen, mehrere Nachspeisen, und schon ist der Mittelteil überflüssig. Ich fürchte jedoch, damit wären unsere passionierten Köchinnen nicht zufrieden. Also brutzeln wir wie gewohnt.

Dennoch gefällt mir die Vorstellung der doppelten und dreifachen Vorspeise.

Kleine Sächelchen, für jeden Geschmack etwas:

Bruschetta, Kürbissuppe und Weihnachtsfladen mit Ingwer

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