"Wachsen passt nicht zu Entlassen"

Swissair-Debakel und Gewinneinbruch: Marcel Ospel, Chef der Großbank UBS, über Stellenabbau, amerikanische Methoden - und darüber, was Schweizer Bankiers besser machen als deutsche. Ein ZEIT-Gespräch

die zeit: Herr Ospel, waren Sie bei der Trauerfeier für die Opfer des Crossair-Absturzes?

Marcel Ospel: Ja. Es war eine sehr würdige Veranstaltung.

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zeit: Auf der außerordentlichen Generalversammlung der Crossair am Donnerstag wird heftig über das Ende der Swissair und die umstrittene Rolle ihrer Bank debattiert werden.

Ospel: Das glaube ich gar nicht. Alle, die bei der Generalversammlung etwas zu sagen haben, werden verantwortungsvoll mit dieser Situation umgehen. Ich erwarte keine turbulente Versammlung.

zeit: Sie haben nach dem Ende der Swissair viel einstecken müssen. Der Zürcher Tagesanzeiger schrieb: "Noch nie ist eine demokratische Regierung in der Schweiz von einem Bankier so gedemütigt worden"

Ihnen wurde vorgeworfen, das Ende des Swissair-Flugbetriebs willentlich herbeigeführt zu haben. Wie viele Kunden hat die UBS nach dem Swissair-Debakel verloren?

Ospel: Dieses Bild wurde zum Glück aufgrund der wirklichen Tatbestände rasch korrigiert. Sie haben aber Recht: Einige Kunden sind von uns weggegangen.

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