die zeit: Herr Schmidt, wo liegen die Chancen der elektronischen Out-ofhome-Medien?

Christoph Schmidt: Wenn Sie eine junge, neue Marke positionieren wollen, dann ist dieses Medium ideal. Das Gleiche gilt für ein bekanntes Produkt, das man so neu aufladen kann. Hinzu kommt: Digitale Werbung läuft oft in einem angenehmen Umfeld. In der U-Bahn beispielsweise kommt die Werbung zwischen den Service-Informationen. Da schaut man gerne hin.

zeit: Im Verhältnis zur klassischen Plakatwerbung sind die Umsätze in der digitalen Werbung immer noch vergleichsweise gering. Warum?

Schmidt: Das Medium ist immer noch neu und unbekannt bei den Entscheidern.

Wie viele Menschen schauen den Spot auf dem Videoboard im Hauptbahnhof tatsächlich an? Keiner kann dies zurzeit mit wirklich großen und seriösen Marktstudien belegen. Die Produktmanager aber wollen und brauchen Sicherheit.

Sie müssen sich hinterher dafür rechtfertigen.

zeit: Welche Produkte lassen sich auf digitalen Out-of-home-Medien und generell auf digitalen Medien besonders gut bewerben?