Bonität: Maß für die Fähigkeit des Schuldners, seine Verpflichtungen (Zinsen und Rückzahlung des Kapitals) zu erfüllen. Je geringer die Bonität des Schuldners, desto höhere Zinsen muss er bieten, damit seine Papiere attraktiv für Anleger sind.

Bundesobligationen sind Anleihen des Bundes mit fünfjähriger Laufzeit. Sie sind börsennotiert. Bei Verkauf vor Ende der Laufzeit tragen die Anleger das Risiko sinkender Kurse.

Bundesschatzbriefe bieten bei Laufzeiten von sechs beziehungsweise sieben Jahren jährlich steigende Zinsen und können bereits nach einem Jahr zum Nennwert zurückgezahlt werden.

Finanzierungsschätze sind Bundeswertpapiere mit ein- oder zweijähriger Laufzeit. Sie können vor Laufzeitende nicht verkauft werden.

Industrieanleihen (Corporate Bonds) sind von Unternehmen aufgelegte Anleihen.

Sie müssen meist eine höhere Verzinsung als Staatsanleihen bieten, da die Bonität des Schuldners geringer ist. Geht ein Unternehmen in Konkurs, droht der Totalverlust des eingesetzten Kapitals.

Kupon (auch Zinskupon): Der Kupon einer Anleihe legt die Höhe der regelmäßigen Zinszahlungen (in Prozent vom Nennwert) fest. Die Zinszahlungen erfolgen meist einmal pro Jahr.