Rauchende Bucht
Die zwei Gesichter einer Stadt: Reykjavøk. Unterwegs mit dem Sänger Paul Oscar und der Performancekünstlerin Berglind Ágústdóttir
Die Reise nach Reykjavøk ist eine Reise in die Dunkelheit. Die satten Farben der Landschaften und isländischen Häuser werden vom Nachtschwarz des nordischen Winters umhüllt, 20 Stunden am Tag. Es ist, als sei die Sonne endgültig hinter dem Horizont ins Meer gestürzt. Selten leuchtet das helle und frostige Licht. Die Nacht wird zum Tag, der Tag zur Nacht. Dem Besucher kommt bisweilen das Zeitgefühl abhanden, der Biorhythmus schlägt Kapriolen.
In dieser Zeit herrschen auf der Insel die Trolle und Elfen. An sie glauben die Menschen hier so fest wie anderswo an den lieben Gott.
Es gibt bei uns so viele Trolle und Elfen wie Menschen. Demnach hat Island in Wahrheit über eine halbe Million Einwohner, flunkert Paul Oscar und beruft sich auf den Volksmund. Jeder verfüge über seinen eigenen Hausgeist.
Andere Völker führen Glaubenskriege, wir glauben an unsere Gespenster. Das ist friedlicher. Sie helfen uns seit Jahrhunderten, fortwährend Geschichten zu erfinden und die Dunkelheit zu überstehen. Weil sie freakig und lustig sind, sind auch wir Isländer freakig und lustig. Selbstverständlich sind die Geistergestalten nie zu sehen. Ihre Abbilder sind Produkte reiner Menschenfantasie. Zuständig für mysteriöse Glücksfälle, aber auch für unerklärliches Missgeschick, Schildbürgerstreiche und rätselhaften Schabernack. Der Eingang zu ihrem Reich befindet sich im Hellisgerdi-Park, einem zerklüfteten Lavafeld, eine halbe Autostunde von Reykjavøk entfernt.
Gelegentlich lasse ich mich dort inspirieren, sagt Paul Oscar, halb im Spaß, halb im Ernst. Der 31-Jährige ist - nach Björk - einer der populärsten isländischen Sänger. 1997 wurde er durch seine Teilnahme am Grand Prix Eurovision auch im Ausland bekannt.
Berglind Ágústdóttir ist eine Freundin von Paul, eine Punkerin, die dem Abbild eines Trolls durchaus nahe kommt. Vor allem, wenn die 26jährige Mulitmediastudentin und Performancekünstlerin, die sich Beqqa nennt, als Walking Gallery die Straßen von Reykjavøk heimsucht. Dann trägt sie die Kunstwerke und Fantasieprodukte anderer - zur Freude oder zum Entsetzen der Passanten - auf ihrem Leib spazieren. Zum Beispiel so: grün-gelb kariertes Wollkäppi, giftgrüner Blazer mit weißen Punkten über der Wollbluse mit dem tiefem V-Ausschnitt, burgunderroter Schal, himmelblauer Rock mit Rüschensaum über pinkfarbener Strumpfhose, dazu klobige Wander-Boots in Dunkelbraun. So steht sie wie ein kräftiger Farbklecks in der Zwanziger-Jahre-Atmosphäre der Empfangshalle des Hotels Borg.
I love this place, seufzt sie schwärmerisch. Vielleicht liebt sie diesen Ort deshalb so sehr, weil Jóhannes Jóhannson, der Erbauer, gleichfalls ein, wie man heute so sagt, ziemlich abgefahrener Typ war. Ein ehemaliger Olympia- und Preisringer, der sein Geld als kraftstrotzender Sensationsdarsteller auf Welttourneen und in der Manege des amerikanischen Zirkus Barnum und Bailey gemacht hatte. Von 1930 bis 1960 leitete er dieses Haus, das zu den Klassikern unter den Grandhotels zählt. Auf der Gästeliste des Hotels stehen celebrities wie Flugpionier Charles Lindbergh, König Christian X. von Dänemark und Filmstars wie Marlene Dietrich, Kevin Costner und Anthony Hopkins bis hin zu Literaturnobelpreisträger William Faulkner und dem Isländer Halldór Laxness sowie zahlreichen Staats- und Regierungschefs.
Jóhannes Jóhannson war einer, der zwar mit harter Hand bei Personal und Gästen für die gute Etikette sorgte, zugleich aber Wert darauf legte, dass die isländische und durchreisende ausländische Avantgarde an seinem Bartresen hängen blieb. So wurde das Borg zu einem der hot spots der Jazz-, Blues-, Rock-, Pop- und - wie Punk-Lady Beqqa betont - der Punk-Szene des europäischen Nordens. Und so ist das bis heute.
Das ehrwürdige Haus bleibt auch nicht davor verschont, dass sich im Winter die unsichtbaren Gestalten aus der Schattenwelt der Köpfe und Sinne vor allem junger Menschen zu bemächtigen scheinen. Seit der Freigabe des Alkoholausschanks kippen viele Nachfahren der robusten und trinkfesten Wikinger an langen Wochenenden öffentlich so viel Met in Form von Bier, Wein und Whisky in sich hinein, wie die noch frische Leber aushält. Endlose Stunden flippen sie durch Discos und Kneipen und feiern und tanzen und powern und schlagen fröhlich lärmend die trübe Stimmung in die Flucht.
Die Seele den Trollen ausliefern Besuchern, die im Winter nach Reykjavøk kommen, erschließt sich das, was unter der Oberfläche abgeht, nicht sogleich. Denn ihr Bild von den Isländern ist ein anderes: nämlich das von einem der ruhigsten, gelassensten und belesensten Völkchen der Welt, mit einem Buchhandelsumsatz pro Kopf, von dem Buchhändler in anderen Ländern nur träumen können. Und das, obwohl Island laut internationaler Statistiken das Land mit den meisten Handy- und Computernutzern ist. Jenen, die deshalb abends im Hotel bleiben, weil sie glauben, das ganze Land sitze abends nur da, lese, surfe im Internet und telefoniere, gibt Paul einen Rat zur Depressionsprophylaxe: Gleich nach Ankunft an der Hotelrezeption Ansichtskarten von heiter-bunten Mittsommernachtsmotiven zu kaufen - und sie auf den Nachttisch zu platzieren und an den Badezimmerspiegel zu heften. Als Motive böten sich an: Geysirfontänen, in schwefeldampfenden Naturtümpeln plantschende Touristen, atemberaubende Gletscherlandschaften, Reykjavøk als Smokeless City bei Tageslicht.
Die Alternative für Wintergäste ist, es Paul, Beqqa und ihren Freunden gleichzutun und ihre Seele den Trollen und Elfen auszuliefern. Das Ganze beginnt so zwischen 22 und 23 Uhr. Um diese Zeit erfahren die drei ineinander übergehenden Hauptstraßen von Reykjavøk - die Austurstraeti, Bankastraeti und Laugavegu - eine Verwandlung: von der Einkaufszeile zur Vergnügungsmeile.
Kaum haben die Herrschaften gesetzteren Alters die gemütlichen Puppenstuben-Restaurants wie das Laekjarbrekka oder die coolmondänen Cuisines wie das Apotek Richtung Bett verlassen, füllen sich die Gehsteige mit Trauben ausgelassener junger Menschen, durch die sich ein endloser, hupender Autokorso schiebt. Die Fahrzeuge vibrieren von dröhnender Musik. Weil alkoholische Getränke im ohnehin teuren Island noch teurer sind, trifft man sich, bevor es auf die Piste geht, privat in Wohnungen und sorgt für einen gewissen Grundpegel. Ab Mitternacht sind Kaffibars und Kneipen brechend voll.
Vor Edeldiscos wie dem Nasa und dem Astro bändigen breitschultrige, schwarz gekleidete Türsteher hineindrängende Schlangen.
Für unsere Pistentour holen wir Paul von der Arbeit ab. Über ein Gewirr von Schnellstraßen geht die Fahrt durch die nachmittägliche Nacht zum neuen Einkaufszentrum Smáralind. Aus der Luft betrachtet, sieht das Ding aus wie ein riesiger Penis, spottet Beqqa und bringt den Taxifahrer zu einem Lachanfall. Touristen werden kaum hierher kommen in diese supermoderne Shopping-Mall nordamerikanischen Zuschnitts mit echten Palmen und nervtötender Dudeldideldudel-Musik. Das Einkaufsparadies liegt in einer der stetig wachsenden Betonschlafstädte, welche die isländische Hauptstadt wie ein Gürtel umgreifen. Die endlosen Lichterketten gaukeln dem Besucher vor, es handele sich um Little Los Angeles. Man mag nicht glauben, dass im Großraum Reykjavøk lediglich rund 130 000 Menschen leben. Das ist knapp die Hälfte der Gesamtbevölkerung der Insel, die zweieinhalbmal so groß ist wie die Schweiz.
Statistisch gesehen leben auf einem Quadratkilometer nur 2,7 Einwohner.
Punklady der Anarchoszene In Smáralind stellt Paul in einer Live-Show Ef ég sofna ekki nótt oder If I won't sleep tonight vor: seine neueste CD. Er wird musikalisch begleitet von der Harfenistin des isländischen Nationalorchesters, Monika Abendroth. Die Musikerin kam vor vielen Jahren aus Deutschland hierher und ist geblieben, weil sie sich in das Land verliebt hatte. Ihre Zuhörer sind Flaneure, einkaufende Mütter mit herumspringenden Kindern und Gäste umliegender Schnellimbisse. Die Musik kommt beim Publikum an, nicht nur weil Paul Oscar wirklich singen, sondern auch alle Stilrichtungen bedienen kann. Inzwischen hat er mehr als ein Dutzend Schallplatten produziert und wurde mit mehreren Goldenen Schallplatten ausgezeichnet. Jetzt überrascht er seine Fans mit klassisch anmutender, romantisch-melancholischer Musik und findet dafür sogar die Begeisterung von Beqqa, die eher auf härtere Sachen steht.
Später sitzen wir inmitten von bildschönen Isländerinnen und Isländern im Kaffibrenslan, das zum Hotel Borg gehört. Beqqa sagt über Paul, dass er zur Abteilung Glamour gehöre, Paul sagt über Beqqa, sie vertrete als Punk-Lady den Untergrund, die Anarchoszene. Das Anarchistischste, was sie gemacht hat, war, wie sie zugibt, vor Jahren mit Freunden ein Haus zu besetzen. Sie retteten es vor dem Abriss, indem sie dort für anderthalb Jahre ein alternatives Kulturzentrum einrichteten. Das knallgelbe Haus mit kupfergrünem Dach in der Lindargata zwischen der Altstadt und dem Neubauviertel ist immer noch da. Weithin sichtbar, gleich oberhalb vom Sonnenschiff des Bildhauers Jón Gunnar Ámason. Die moderne Plastik steht ungefähr an der Stelle, wo 874 der erste Siedler, Ingólfur Arnarson, landete. Angesichts der dampfenden heißen Quellen am Ufer nannte er den Ort Rauchende Bucht - Reykjavøk. Für Paul und Beqqa ist die vor zehn Jahren aufgestellte Skulptur eine der faszinierenden Sehenswürdigkeiten der Stadt.
Beqqa wohnt inzwischen, wenn auch im Souterrain, zusammen mit Freunden, komfortabel in einer der besten Gegenden Reykjavøks, dem Botschaftsviertel, das Reiseführer in der Rubrik Stadtrundgänge empfehlen. Dort ist auch der Rudolf-Steiner-Kindergarten, den ihr fünfjähriger Sohn besucht. Beqqa ist, wie auffallend viele ihrer Freundinnen, alleinerziehende Mutter. Wir kriegen erst Kinder und machen dann Karriere, nicht umgekehrt wie bei euch, sagt sie spöttisch. Und heiraten? Das nehmen wir nicht so wichtig, wenn man sich auch so versteht und beide Eltern sich um die Kinder kümmern. Abwechselnd. Jeder eine Woche lang. Damit Zeit bleibt fürs Ausgehen.
Paul hingegen wohnt allein auf dem Hügel gegenüber, auf der anderen, gleichfalls guten Seite von Reykjavøk, im Hause seiner Eltern. Dazwischen liegen der Tjörnin-See und der alte Friedhof, ein Lieblingsort der beiden.
Nicht nur weil er Treffpunkt von Liebespaaren und spielenden Kindern ist, sondern auch wegen des Ausblicks über die Stadt. Gegenüber steht das markanteste Wahrzeichen der Stadt, die mächtige Hallgrøms-Kirche. Dort veranstaltete Beqqa vor wenigen Jahren eine ihrer spektakulärsten Kunstaktionen: Auf Einladung der Kirche zog sie für ein paar Tage mit ihrem Hausrat in den Glockenturm. Und während 3000 Besucher auf dem Weg zur Aussichtsplattform durch ihr Wohnzimmer in luftiger Höhe schlenderten, erklärte sie amerikanischen Touristen allen Ernstes, sie wohne hier dauerhaft und läute die Glocken. Wie der Glöckner von Notre-Dame.
Kuschelig, behaglich sind Worte, mit denen Paul und Beqqa das Lebensgefühl in ihrer Heimatstadt beschreiben. Es ist die kleinste unter den größten Städten der Welt, frei und sicher, schwärmt Beqqa. Und kosmopolitisch, ergänzt Paul. Auch die großen Probleme, die man draußen in der Welt hat, verlieren hier an Bedeutung: Das Drogenproblem zum Beispiel.
Das hat bei uns das Format von Legoland. Auch der 11. September hat dem inneren Frieden, in dem die Menschen hier mit sich leben, nichts anhaben können. Staatspräsident, Regierungschef und Minister gehen ohne Bodyguards einkaufen, ins Kino oder Restaurant. Und kein Zaun oder bewaffneter Wachtposten schirmt den Sitz des Staatsoberhauptes in einem bescheidenen Häuschen am Rande der Haupteinkaufsstraße ab. Allenfalls versteckte Kameras.
Des Nachmittags sieht man auf der größzügigen freien Rasenfläche unbekümmert kleine Kinder herumtollen.
Sphinxhafte Schönheit Bis Mitte der achtziger Jahre dämmerte das Land wie in einem Dornröschenschlaf vor sich hin. Aber dann wurde Hólmersfrødur Karlsdóttir 1985 Miss World und Jón Pál Sigmarsson für vier Jahre hintereinander der stärkste Mann der Welt. Ronald Reagan und Michail Gorbatschow trafen sich 1986 in Reykjavøk. Ein Jahr später schaffte die Band Sugarcubes mit der Sängerin Björk den internationalen Durchbruch. Auf einmal blickte die Welt auf uns. Immer mehr Touristen kamen und fanden es schön hier, sagt Paul.
Trotzdem, so Beqqa, habe das Land nichts verloren von der Energie der Natur und der Kraft des Meeres, des Lichts und der Farben, die dich auf Schritt und Tritt begleiten.
Unsere nächtliche Tour führt zu einer Gruftie-Rock-Show der Gruppe The Funerals in einem alten Kino neben dem Rathaus, in eine Karaokebar, in der Paul und Beqqa ihren Fans einen Auftritt liefern, dann zur Hot-Dog-Orgie am Imbissstand gegenüber dem Hafenzollamt und schließlich in die voll gepackte In-Disco Kaffibarinn in der Smidjustigur-Straße, in einem unscheinbaren, burgunderroten zweistöckigen Wellblechhaus. Einzig das Londoner U-Bahn-Symbol, roter Kreis mit blauem Querbalken, auf dem der Name des Ortes steht, lässt ahnen, dass den Besucher Underground erwartet.
Paul und Beqqa schwingen sich plötzlich auf einen wackligen Tisch und improvisieren eine Playback-Pantomime zu Alicia Keys Fallin und anderen Hits, die aus den Boxen dröhnen. Eine wogende Menge schwitzender und trinkender Leiber fällt mit ein. Das Lokal gleicht einem Hexenkessel. Später geht es in die Piano-Bar, wo eine völlig andere Welt zu Hause ist: Es ist Treffpunkt der hier lebenden Asiaten und Schwarzen, der amerikanischen Soldaten von der Militärbasis Keflavøk. Die Atmosphäre ist aufgeladener. Um sechs Uhr früh ist schließlich Pause.
Die nächste Runde beginnt Stunden später in der größten Sporthalle Islands: Björk gibt ein Konzert, und ganz Reykjavøk scheint dabei zu sein. Vorne sitzen der Staatspräsident und die Regierung, dahinter Tausende von Fans, auch ganze Flugzeugladungen aus Deutschland und anderen Ländern Europas. Die sphinxhafte Schönheit hat einen mitreißenden Auftritt. Begleitet vom isländischen philharmonischen Orchester, einem Frauenchor aus Grönland und Techno-Instrumentalisten aus San Francisco muss sie vier Zugaben geben, ehe die berauschte Menge sie von der Bühne abtreten lässt. Nach Mitternacht taucht Björk plötzlich im Underground der Kaffibarinn auf. Wie eine Traumgestalt. Auch hier lässt sie sich noch einmal feiern, ehe sie hinausschwebt, in die Dunkelheit der Trolle und Elfen.
Information GR:Anreise: Mit Icelandair von Frank- furt ab 595,28 e inklusive Gebühren (Sondertarif) oder mit der SAS bis Kopenhagen, dann mit Icelandair weiter für 604,24 e inklusive Gebühren (Sondertarif) Hotels: Hotel Borg, Islands traditionsreichstes Hotel, im Stadtzentrum gelegen, Pósthússtraeti 11, Tel. 00354/ 55 11 44 40, www.hotelborg.is, DZ ab 362 e, EZ ab 181 e Icelandair-Hotel Esja, nüchternes Stadthotel am Rand des Zentrums, Sudurlandsbraut 2, Tel. 0035 4/ 505 09 50, www.icelandair.is, Zimmerpreise pro Person zwischen 99 und 179 e Hotel Mar, Gästehaus mit einfachen Zimmern, Brautarholt 22, Tel.
00354/552 55 99 Restaurants: Laekjarbrekka, eines der besten und schönsten Restaurants mit isländischer Küche, gemütliche, entspannte Atmosphäre, Bankastraeti 2, Tel.
00354/552 86 84 Apotek Bar + Grill, fantasievolle Spitzenküche mit eurasischen Gerichten, warme Atmosphäre trotz leicht unterkühlter Ausstattung, Austurstraeti 16, Tel. 00354/575 70 00 Humarhúsid, das Lobster-Haus, Spezialitätenrestaurant für Hummer und Fisch, Amtmannstøgur 1, Tel. 00354/561 33 03 Cafés, Bars, Nightlife: Kaffibrenslan, Café und relativ preiswertes Restaurant, großes Zeitschriften- angebot, junges Publikum und sehr freundliche Bedienung, Pósthússtraeti 9, Tel. 00354/561 36 00 Kaf fitár, hier gibt es angeblich den besten Kaffee in der Stadt (der freilich in allen Cafés sehr gut ist, weil die Isländer gern und viel Kaffee trinken), Bankastraeti 8, Tel. 00354/ 511 45 40 Hús Málarans, Café, Bar, Restaurant, unterkühlte Atmosphäre , aber beim jungen Publikum sehr beliebt, Treffpunkt der In-Crowd, Bankastraeti 7 a, Tel.
00354/562 32 32 Kaffibarinn, inzwischen weit verbreiteter Geheimtipp: nachmittags ruhiges Café, abends und nachts Disco mit den besten DJs und den schönsten Frauen der Stadt, Bergstadarstraeti 1, Tel. 00354/551 15 88 CDs: Tólf Tónar (Zwölf Töne), Reykjavøks originellster CD-Laden im Zentrum mit großem Angebot isländischer Künstler, Skólavödustøgur 15 Literatur: Sabine Barth: Island DuMont-Reisetaschenbücher, Band 2064, DuMont Verlag, Köln 2000 244 S., 12 e Jens Willhardt/Christine Sadler : Island Verlag Michael Müller, Erlangen 2000 579 S., 20,90 e Die Bücher des isländischen Literaturnobelpreisträgers Halldór Laxness erschienen bei Steidl, Göttingen empfehlenswert sind auch die Autoren: Einar Kárason, Vigdøs Grømsdottir und Pét ur Gunnarsson Dóttir und Son: Die Namensendung -dottør bedeutet im Isländischen Tochter von und bezieht sich auf die vorangestellten Silben. Also Ágústdottør heißt die Tochter von Águst, beim männlichen Geschlecht hat die Endung -son die entsprechende Bedeutung Museum: Es gibt zahlreiche Museen in Reykjavøk. Etwa das Einar-Jónsson-Museum, Njaroargatata, neben der Hallgrøms-Kirche. Es stellt Werke des gleichnamigen Bildhauers aus. Geöffnet: Di bis So, 14-17 Uhr Auskunft: Isländisches Fremdenverkehrsamt, Frankfurter Straße 181, 63263 Neu-Isenburg, Tel. 06102/ 25 43 88, Fax 25 45 70, Internet: www.icetourist.de
- Datum 24.01.2002 - 13:00 Uhr
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