Doppelt fett.

Ein Schokoriegel in hektischen Zeiten beruhigt. Doch leider ist die Kombination fettes Essen und Stress ungesund, heißt es in der Februarausgabe von Psychophysiology. Forscher der Ohio State University flößten Probanden eine Fettlösung in die Adern. Anschließend mussten einige Kandidaten knifflige Aufgaben lösen, die anderen durften entspannen. Im Blut der Gestressten wurde das Fett langsamer abgebaut als in der Sofagruppe. Fett kreist also länger in erregten Körpern. Bei einigen Probanden waren die Unterschiede im Fettabbau so gravierend, dass man ihnen als Herzinfarkt-Prophylaxe anraten sollte, Pommes tunlichst nach der Arbeit zu genießen.

Wachsendes Wurmalter.

Vor 600 Millionen Jahren sei das erste komplexe Tier auf Erden gekrochen, hieß es zunächst. Dann tauchten versteinerte Wurmspuren auf. Mit 1,1 Milliarden Jahren seien sie die ältesten Fossilien, behaupteten Forscher 1998. Nun haben australische Paläontologen nachgemessen: Radioaktiv zerfallene Substanzen verweisen auf ein Alter von 1,6 Milliarden Jahren. Für Skeptiker indes sind die Rillen keine Kriechspuren im versteinerten Schlamm, sondern schlicht Risse im Gestein.

Gesegnete Mahlzeit.

Mahlzeiten im Familienkreis wird erzieherischer Wert nachgesagt - schließlich kommen hier Themen wie Schulzensuren und häuslicher Fleiß zur Sprache. Sie fördern zudem auch die seelische Gesundheit des Nachwuchses. Spanische Wissenschaftler vom Alicante Medical Centre verglichen 83 Jugendliche, die wegen Angststörungen oder Depressionen behandelt wurden, mit 177 unauffälligen Teenagern. Ein Drittel der psychisch Gestörten nahm das Abendessen allein zu sich,während das bei nur 17 Prozent der psychisch Gesunden der Fall war. Das gemeinsame Mahl, folgern die Forscher, stelle ein "vereinigendes Ritual" dar. Das sei Balsam für die Seele.

Hubschrauber zum Abrollen.