Ob die Bilder im Fernsehformat flimmern, auf dem Computerbildschirm oder einem winzigen Mobiltelefon: Die Deutschen wollen mehr davon - und zwar überall. Dafür sind sie auch bereit zu zahlen. Das haben die Münchner HypoVereinsbank und die Berater von Mercer Management herausgefunden. Demnach werden die Bundesbürger bis zum Jahr 2006 jährlich 3,4 Prozent Geld mehr für Medien ausgeben. Während die Druckfahnen der Studie noch nicht ganz trocken sind, zeigt die HypoVereinsbank, dass sie ihrer eigenen Prognose absolut vertraut: Sie versucht alles, um ihrem Kunden Leo Kirch, dem Herrscher über Fernsehkanäle wie ProSieben und Sat.1, aus seiner großen finanziellen Krise zu helfen.