Am 14. Februar berichtete die ZEIT über die zweifelhaften Methoden, mit denen Kinder aus der Dritten Welt von deutschen Behörden daran gehindert werden, zu ihren Eltern nach Deutschland zu ziehen. Zwei der drei beschriebenen Schicksale haben sich nun zum Guten gewendet. Der dreijährige Akbar Rana aus Pakistan bekam am 15. Februar vom Auswärtigen Amt die Erlaubnis, zu seinen Eltern nach Eschweiler zu reisen. Die Familie Daplah, die zwei Jahre lang versucht hatte, den 13-jährigen Solomon aus Ghana nachzuholen, erhielt einen Anruf aus dem Ausländeramt Düsseldorf-Mettmann, Solomon dürfe kommen. Allein das Schicksal der Familie Tweneboa bleibt unklar. Die Mutter sitzt mit dem einjährigen Elias immer noch in Ghana, der Vater wartet mit dem vierjährigen Levis in Stuttgart. Die Anwältin der Familie geht jetzt vor das Landesgericht. In der Rechtsmedizin Münster konstatiert man, dass seit zwei Wochen keine Abstammungsgutachten mehr von den Behörden angezweifelt werden.

Tanzende Überschriften Fehler im System heißt eine Kolumne auf den Wissen-Seiten, in der ZEIT-Autoren technische Pannen schildern. In der Ausgabe Nummer 9 ist die ZEIT nun selbst Opfer eines Fehlers im System geworden. Überschriften auf der Seite 18 hatten sich selbstständig gemacht, sich verdoppelt und den darunter stehenden Text dreier Leserbriefe weggefressen. Wie das passieren konnte, ist noch ein Rätsel. Die Leserbriefe sind unter www.zeit.de/leserbriefe nachzulesen.