Nach einem schwachen März verkauften Deutschlands Autohändler im April 3,2 Prozent mehr Neuwagen als im April 2001. Dennoch liegt die Gesamtzahl der in Flensburg registrierten neuen Pkw in den ersten vier Monaten noch um 2,4 Prozent unter dem Vorjahreswert.

Die Flaute auf dem Automarkt ist also noch längst nicht zu Ende, wirkt sich aber auf Marken und Modelle sehr unterschiedlich aus. Am meisten verloren haben Opel (-21,3 Prozent), die Fiat-Gruppe (-20,6 Prozent) und Mazda (-19,5 Prozent), aber auch Marktführer VW verkaufte fast 10 Prozent weniger Autos.

Neue Modelle wie der hoch gelobte Opel Vectra oder der Minivan von VW können frühestens in der zweiten Jahreshälfte das Bild etwas aufhellen.

Kräftig gewonnen haben dagegen die französischen Marken: Citroën legte um gut 35 Prozent zu, die Konzernschwester Peugeot um 28,5 Prozent, und Renault verkaufte knapp 20 Prozent mehr Autos. Gut abgeschnitten hat auch BMW (plus 11,5 Prozent), dem Mini sei Dank!