Das Imperium schlägt zurück: Nach einer Milliarde Kronen Verlust im Jahr 2000 verkündete der Spielzeugmacher Lego aus dem dänischen Billund für 2001 einen Gewinn von 530 Millionen Kronen. Kjeld Kirk Kristiansen, Geschäftsführer und Enkel des Firmengründers, nannte drastische Einsparungen und eine Verstärkung des Lizenzgeschäftes als Gründe für den Aufschwung. Lego-Figuren wie Harry Potter und die Jedi-Ritter aus Star Wars heizten die Fantasie der kleinen Kunden an. Hauptkonkurrent von Legos bunten Steinchen bleiben Computerspiele.

Kinder forderten heute schon früh anspruchsvolles Spielzeug, gibt Kristiansen zu. Bis zum Jahr 2005 will er sein "Fantasieuniversum" zum Marktführer bei Familien mit Kindern machen. Seit der Gründung durch den Tischler Ole Kirk Christiansen 1948 wurden 327 Milliarden Einzelteile verkauft. Damit besitzt jeder Mensch durchschnittlich 52 Lego-Steine.