Zur Bundestagswahl im Herbst veranstaltet ZEIT-Online ein weiteres Mal die Politikbörse Wahl$treet. Ab dem 1. Juni werden im Internet wieder fiktive Aktien der wahlwerbenden Parteien gehandelt.

Mindestens 5 und höchstens 100 Euro können die Teilnehmer einsetzen, um damit Parteiaktien wie an der Börse billig einzukaufen und teuer zu verkaufen. Die Spieler handeln dabei nach ihrem eigenen politischen Beurteilungsvermögen.

Nach der Wahl werden die börslichen Schuldscheine ausgeschüttet, wobei jede Aktie in Cent so viel wert ist, wie die jeweilige Partei prozentual an Stimmen erreichen konnte. Der Gedanke hinter diesem Prognosemarkt ist einfach: Wenn es um das eigene Geld geht, entwickeln die Hobby-Händler aus Eigeninteresse auch ein Gefühl dafür, was die Umgebung denkt - die Summe all dieser Einzeleinschätzungen führt zu einer genauen Prognose des tatsächlichen Wahlergebnisses. Politische Präferenzen der Teilnehmer sind dabei eher hinderlich.

Bereits Ende der achtziger Jahre hatten Ökonomen damit experimeniert, Erwartungen und Meinungen in Geld zu übersetzen und als Wertpapiere zu handeln. Die wissenschaftliche Grundlage dafür lieferte die These des österreichischen Nobelpreisträgers Friedrich von Hayek, nach der Preise Indikatoren verteilter Informationen sind. 1998 ist die ZEIT-Wahl$treet als erste Politikbörse Deutschlands im Internet angetreten - und konnte für die Bundestagswahl gleich ein ausgezeichnetes Ergebnis erzielen: Nur von der Vorhersage des Allensbach-Institutes übertroffen, lieferte Wahl$treet eine hoch präzise Prognose ab und lag damit vor allen andere n Meinungsforschungsinstituten. Weitere Informationen zu Anmeldung und Teilnahmebedingungen finden Sie im Internet.

Die ZEIT-Politikbörse:

www.zeit.wahlstreet.de