Sachbuch Die Göttinnen der KlugheitSeite 5/5

Wer Die Jüdin Pallas Athene liest, wünscht plötzlich, Rahel Varnhagen hätte wissen können, dass eines Tages Susman über sie nachdenken würde

wünscht, Luxemburg hätte gewusst, dass bald jemand in ihr eine Geistesverwandte der Arendt erkennt. Wer Hahns Buch liest, sieht das Vergangene einen trügerischen Moment lang nicht als historisch und möchte sich einmischen ins Gespräch.

Aus der Ferne klingt es wie Stimmengewirr. Aus der Nähe aber wie ein Gespräch mit Toten, das nicht möglich ist und dennoch nicht endet.

Barbara Hahn: Die Jüdin Pallas Athene
Auch eine Theorie der Moderne
Berlin Verlag, Berlin 2002, 367 S., 24,- €

 
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