Die Alternativen
Tagesgeld: Lohnt sich schon für kleine Beträge. Wer ein Tagesgeldkonto eröffnet, erhält teilweise schon ab dem ersten Euro bis zu vier Prozent Zinsen. Weitere Vorteile: Das Geld ist täglich verfügbar und die Kontoführung häufig kostenfrei. Anleger müssen allerdings Einkommensteuer auf ihre Zinserträge zahlen. Auf Euro-Tagesgeldkonten ist das Geld genauso sicher wie auf jedem Sparkonto. Allerdings ist der Zinssatz nicht garantiert: Banken können die Konditionen jederzeit ändern.
Geldmarktfonds: Die Kursschwankungen bei Geldmarktfonds sind minimal. Ein An- und Verkauf ist börsentäglich möglich und in der Regel gebührenfrei. Auf Fondsausschüttungen müssen allerdings Steuern gezahlt werden. Wie bei Aktien sind auch bei Geldmarktfonds Spekulationsgewinne steuerpflichtig sofern sie innerhalb der entsprechenden Frist von einem Jahr anfallen und den vom Fiskus eingeräumten Freibetrag übersteigen. Wie beim Tagesgeld ist auch bei Geldmarktfonds der Zinssatz flexibel.
Festgeld: Auf Festgeldkonten wird ein Betrag für eine bestimmte Laufzeit, mindestens aber für 30 Tage, festgelegt. Danach zahlt die Bank das Geld zurück. Die Verzinsung ist zwar nicht unbedingt besser als die von Tagesgeld, dafür sichern sich die Nutzer den vereinbarten Zinssatz für die Dauer der Anlage.
- Datum 22.08.2002 - 14:00 Uhr
- Quelle DIE ZEIT, 35/2002
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