Wahl$treet
ZEIT-Börsenspiel zur Wahl
Katastrophe, Krisenmanagement, die Umwelt als Thema: Können die Wahlkämpfer von der Flut profitieren? Und wenn ja, welche? Die ZEIT-Wahl$treet gibt eine eindeutige Antwort: In der vergangenen Woche hat sich der Kurswert der Grünen an unserer Politikbörse um fast einen Prozentpunkt verbessert. Dagegen sind die Aktien von FDP und Union leicht gefallen
bei SPD und PDS zeigen sich kaum Veränderungen. Die Folge für den 22. September: Union und FDP haben in der Wahl$treet seit dem vergangenen Freitag keine Mehrheit mehr. 47,46 Prozent, die Schwarz und Gelb gemeinsam erzielen, reichen nicht für eine Regierungsbildung - vorausgesetzt, die PDS nimmt wie in unserer Prognose die Fünfprozenthürde.
Seit Juni wird an der ZEIT-Wahl$treet wieder gehandelt. Die Aktionäre kaufen und verkaufen dabei zwar nur virtuelle Parteipapiere, setzen aber harte und reale Währung ein: Teilnehmen kann jeder, der für mindestens 5 und höchstens 50 Euro im Internet ein Depot eröffnet. Im Gegensatz zu den klassischen Umfragedaten der Meinungsforschungsinstitute, die in der Regel das Wahlverhalten am nächsten Sonntag dokumentieren, prognostiziert die Wahl$treet immer das Wahlergebnis vom 22. September. Bei der Bundestagswahl vor vier Jahren erwies sich diese Vorhersagemethode als äußert präzise.
Weitere Informationen zur Teilnahme am Börsenspiel finden Sie im Internet: zeit.wahlstreet.de.
- Datum 22.08.2002 - 14:00 Uhr
- Quelle DIE ZEIT, 35/2002
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