BELLETRISTIK

John Steinbeck: Die Reise mit Charley

a. d. Englischen von Burkhard Kroeber

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Zsolnay, Wien 2002

304 S., 19,90 e

Gänzlich unsentimental und doch mit der Wehmut des älteren Mannes, der sich noch einmal "der kleinen diagnostischen Wahrheiten" vergewissern will, "die das Fundament der größeren Wahrheiten sind", schreibt der Nobelpreisträger über eine Reise, die ihn 1960 im Campingtruck rund um die USA von Long Island nach Long Island führte. Zu nachdenklich, um viele Fragen zu stellen, weil er zu viele Antworten fürchtet, redet er oft mit sich und seinem blauen Pudel Charley. Mit distanzierter Ironie und skeptischem Impressionismus durchfährt er sein Land, das jeden Widerspruch durch Weite widerlegt.

Jan Stage: Niemandsländer

aus dem Dänischen von Jörg Scherzer

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