DIE HOCHBURGEN DES FLAMENCO

Die Hochburgen des Flamenco haben die Fotografen Tina Deininger und Gerhard Jaugstetter besucht: Flamenco - Rhythmus Andalusiens heißt der Bildband (mit Texten von Federico Garca Lorca, Antonio Machado und Gerardo Diego

ars vivendi verlag, Cadolzburg 2002

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112 S., 35 Euro), der ihre Impressionen aus Granada, Sevilla und Jerez de la Frontera bündelt.

Momentaufnahmen in Schwarzweiß von entflammten Tänzerinnen und schmachtenden Sängern entführen in die Welt des wilden Temperaments. Gefühle und Bewegungen sind in den Bildern gefangen: Volantröcke werden geschwungen und Gitarrensaiten gezupft. Der Stolz der Andalusier spiegelt sich in siegesbewussten Männer- und Frauengesichtern, als ob es nie einen Widerspruch gegeben hätte zwischen Realität und Klischee. Abgesehen davon, dass Oliver Farke, Kenner der Materie, den einleitenden Text zur Entstehung des Flamencos schrieb, werden nur wenig Worte gemacht. Ab und zu ein lyrisches Notat, dann und wann ein surrealistischer Gedanke des schöpferischen Granadiners Federico Garca Lorca: Granada war ein Mond / ganz in Efeu erstickt / Granada war ein Reh / rosa auf den Wetterfahnen.

 
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    • Quelle DIE ZEIT, 36/2002
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    • Schlagworte Fotografie | Andalusien | Granada | Bildband | Sevilla
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