Ikea für Idioten.

Wer hat nicht schon einmal beim Zusammenbau eines neuen Billigmöbels die unverständliche Bauanleitung verflucht? Forscher der ETH Zürich wollen damit Schluss und künftige Ikea-Käufe quasi idiotensicher machen. Dazu erproben sie derzeit ein interaktives System, das den Möbelbesitzer durch die Wirren des Aufbaus führen soll. Sensoren an den Möbelteilen registrieren, wie der Heimwerker schraubt und dübelt. Die Daten werden an einen Computerchip übermittelt, der in einem der Möbelteile steckt. Auf einem Bildschirm erfahren die Bastler, was sie alles falsch machen und wie sie die einzelnen Teile am besten anbringen sollten. Bleibt nur zu klären, ob die interaktive Bauanleitung am Ende nicht mehr kostet als das ganze Möbel.

Gentherapie für Hunde.

Erstmals konnte eine Krankheit, die verschiedene Organsysteme betrifft, mit einer Gentherapie geheilt werden - im Tierversuch. Wissenschaftler der University of Pennsylvania haben Hunde behandelt, die wegen eines angeborenen Enzymdefektes an einer schweren Stoffwechselkrankheit litten. Zu deren Folgen gehören Trübung der Netzhaut, Herzleiden und ein abnormaler Knochenwuchs.

Durch viermalige Injektion in die Venen schleusten die Forscher den Hunden neue Gene ein, die das Enzym produzierten. Die behandelten Tiere zeigten danach kaum mehr Anzeichen des Erbleidens. Dieses tritt in ähnlicher Form auch beim Menschen auf, zum Beispiel als Tay-Sachs-Krankheit. Prinzipiell ist die Gentherapie auch beim Menschen einsetzbar, doch zuvor wären aufwändige klinische Tests zu absolvieren.

Brille im Spiegel.

Wer sich morgens ohne Brille oder Kontaktlinsen rasieren oder schminken mag, kann künftig dennoch klar sehen - amerikanische Forscher haben dafür die Patentlösung gefunden: Die Brille wird einfach dem Spiegel statt der Nase aufgesetzt. Die Erfinder Leon Goldstein und Arthur Dorf benutzen dazu eine Linse, wie Optiker sie verschreiben, und setzen diese vor einen Kosmetikspiegel. Der Betrachter kann sich nun in dem Spiegel sehen, als hätte er seine Brille bereits auf. Das sei auch hilfreich beim Entfernen von Fremdkörpern aus dem Auge, beim Einsetzen von Kontaktlinsen oder beim Applizieren von Augentropfen.