In der Ausgabe Nr. 42 berichteten wir auf Seite 22 im Beitrag Aus Gold wird Blei über die Verhandlungen zum Verkauf des 40-prozentigen Springer-Anteils an den Schweizer Verleger Ringier. Dabei führten wir aus, dass der Finanzvorstand der Axel-Springer-Verlag AG, Steffen Naumann, einen Vertrag vorbereitet habe, der vorsehe, dass Friede Springer das 40-prozentige Springer-Aktienpaket selbst kaufe, wenn die Verhandlungen mit Ringier scheitern sollten.

Steffen Naumann betont, dass er Verträge über Aktienerwerbe seitens Frau Springer oder deren Finanzierung weder vorbereitet noch in Auftrag gegeben habe. Dieses liege nicht generell im Aufgabenbereich des Vorstands der Axel-Springer-Verlag AG. In diesem Zusammenhang sei angemerkt, dass Frau Springer sich nunmehr mit der Deutschen Bank auf den Kauf von circa 10 Prozent geeinigt habe.