Ernst-Peter Wieckenberg: Johann Heinrich Voß und "Tausend und eine Nacht"

Verlag Königshausen & Neumann, Würzburg 2002

186 S., 25,- e

Die Ilias hat er übersetzt und die Odüßee, gegen Ende seines Lebens auch den göttlichen Shakespeare. Doch der große Johann Heinrich Voß beugte sich von 1781 bis 1785 noch über ein weiteres Werk der Weltliteratur: die Märchen aus Tausend und einer Nacht. Allerdings war es diesmal die Übersetzung einer Übersetzung, die des Collègede-France-Orientalisten Antoine Galland (1646 bis 1715). Der Münchner Literaturkenner und langjährige Lektor des Beck Verlags Ernst-Peter Wieckenberg ist dieser seltsam vergessenen Unternehmung nachgegangen und hat dabei verblüffende philologische Entdeckungen gemacht - spannend gerade auch angesichts der Orientträume und -albträume jener, also unserer Zeit.

Daniel Schönpflug: Der Weg in die Terreur - Radikalisierung und Konflikte im Straßburger Jakobinerclub (1790-1795)

R. Oldenbourg Verlag, München 2002

432 S., 49,80 e