Der Agent 007 (hier Sean Connery) begab sich nur bestens ausgerüstet auf Mission. Sein genialer Kollege Q versorgte ihn stets mit entsprechenden Erfindungen. Die Gelegenheit, in Qs Labor zu schnüffeln, gibt nun das Londoner Science Museum. Anlass ist das 40. Jubiläum der James-Bond-Filme.

Man sieht die Uhr mit integriertem Laserschneider, den hochgerüsteten Aston Martin aus Goldfinger oder das Autotelefon des Agenten. Das Autotelefon? Als James Bond damit im Jahr 1964 telefoniert, ist das nicht mehr als die Idee eines Filmemachers. Immerhin eine sehr visionäre. Auch die fantastischen Pläne von Bonds Gegenspielern werden gezeigt und auf ihren Realitätsgehalt geprüft: Ob Blofelds Vorhaben, die Menschheit über ein Virus unfruchtbar zu machen, oder Trevelyans Absicht, sämtliche Dateien der Bank von England durch elektromagnetische Impulse zu zerstören - vom rein wissenschaftlichen Standpunkt aus nicht dumm, belegt die Ausstellung. Doch energetisch oder technisch zu aufwändig. Gestoppt wurden die Bösewichter dann meist ganz konventionell durch Revolver. Im Museum liegen sie hinter Sicherheitsglas.

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Bond, James Bond, Science Museum, Exhibition Road, London, bis 27. April täglich von 10 bis 20 Uhr, Eintritt 8.95 Pfund (rund 14 Euro)