Zum diesjährigen Novemberkonzert kommen neun junge Stipendiaten, allesamt Preisträger der Bundeswettbewerbe Jugend musiziert 2001 in Hamburg und 2002 in Erlangen-Nürnberg.

Laura Möhr spielt auf ihrer wunderbaren Viola von Carlo Antonio Testore aus dem Besitz des BDI-Kulturkreises, die die erst Fünfzehnjährige in diesem Frühjahr beim Wettbewerb des Deutschen Musikinstrumentenfonds erhielt. Es begleitet sie der Pianist Daniel Heide. Ebenfalls eingeladen sind das Hummeltrio (Querflöte, Violoncello, Klavier), das Trio de Amici (Klarinette, Horn, Fagott) und der Organist Bernhard Schmidt. Sie werden mit Werken von Johann Sebastian Bach, Johann Nepomuk Hummel, Georges Enescu, Béla Bartók und César Franck aufwarten.

Im Sommer 2000 besuchte Marion Gräfin Dönhoff das Bundesjugendorchester in Kreisau und sprach bis spät in die Nacht mit den jungen Musikern über ihre Erfahrungen im Dritten Reich. Dieser Abend ist allen, die dabei gewesen sind, unvergesslich. Aus diesem Anlass wird Tatjana Gräfin Dönhoff zwischen den Musikbeiträgen aus Werken ihrer Tante und aus dem gerade neu erschienen Band „Die Welt ist so, wie man sie sieht. Erinnerungen an Marion Dönhoff“ ihres Cousins Friedrich lesen.

Nach dem Konzert lädt Pastor Helmut Plank in das wunderschöne neue Gemeindehaus gleich nebenan ein. Dort stellt seit einigen Tagen der Blankeneser Photograph und Stiftungsfreund Dieter W. Wehde seine italienischen Impressionen aus. Für alle wird er an diesem Abend in memoriam zusätzlich bemerkenswerte Porträts von Marion Gräfin Dönhoff zeigen. Bei einem Glas Wein und frischen Brezeln können die Gäste dort zusammenbleiben.