Die grüne ReformationSeite 3/3
Voraussetzung dafür bleibt aber, dass genügend private und institutionelle Anleger zu den "nachhaltigen" wechseln und das Anlagevolumen eine kritische Masse erreicht. Erst dann wird der Einfluss auf den Aktienkurs spürbar, erst dann werden Rating-Agenturen das Kriterium der nachhaltigen Unternehmenspolitik so stark gewichten, dass es auch die Kreditkonditionen für Unternehmen beeinflusst. Wie ernst es den privaten Anlegern mit ihrer in Umfragen geäußerten Vorliebe für ethische Geldanlagen tatsächlich ist, bleibt umstritten. "In der Praxis zählt immer noch die höhere Rendite", meint Professor Henry Schäfer, Kapitalmarktforscher an der Universität Stuttgart.
Schließlich sei das Investment in Windkraftanlagen auch erst in Schwung gekommen, als der Staat Steuervorteile gewährte.
- Datum 28.11.2002 - 13:00 Uhr
- Seite 1 | 2 | 3 | Auf einer Seite lesen
- Quelle DIE ZEIT, 49/2002
- Versenden E-Mail verschicken
- Empfehlen Facebook, Twitter, Google+
- Artikel Drucken Druckversion | PDF
-
Artikel-Tools präsentiert von:




Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren