it-technik Offene Quellen
online wird seit dem 12. November auf der Basis eines Open-Source-Systems betrieben
Nach dem Open Source-Prinzip muss der Quellcode der zugrunde liegenden Software frei erhältlich und vollständig dokumentiert sein und darf den eigenen Bedürfnissen angepasst werden. Um sicherzugehen, dass diese Programme auch in Zukunft noch genauso frei verfügbar sein werden, wurden für das neue ZEIT-System nur Komponenten ausgewählt, die eine so genannte GNU Public License (GPL) besitzen. Diese Lizenz macht es unmöglich, nachträglich Teile der Software zu patentieren
Das Kernstück des neuen Internet-Auftritts ist das Redaktionssystem Zope. Es verwaltet die Dokumente im Standard XML, der deren Struktur beschreibt und es erlaubt, sie mehrfach in unterschiedlichem Erscheinungsbild zu nutzen. Ebenfalls auf offenen Quellen beruhen die Datenbank PostgreSQL, in der die Inhalte gespeichert werden, und der Apache-Webserver.
Sämtliche Änderungen und Modifikationen der Software, die von den Programmierern der ZEIT eingearbeitet wurden, werden vollständig dokumentiert und im Internet frei zur Verfügung gestellt. Nähere Informationen über die Open-Source-Komponenten, die bei der ZEIT online eingesetzt werden, findet man unter software.zeit.de.
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- Quelle (c) DIE ZEIT 49/2002
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