Klassiker

Bölls Vermächtnis

Warum man den wunderbaren Moralapostel der Nation dringend wieder lesen sollte

Zwei Dinge, die an der auf 27 Bände angelegten Kölner Ausgabe zunächst befremden: der gediegene Leineneinband und die oft übertrieben wirkende Ausführlichkeit der Anmerkungen. Gehörte es nicht fast zur Ästhetik von Böll-Büchern, dass man sie als billige Taschenbücher besaß? Waren zerlesene, in Wohnküchen herumliegende Romane nicht ein wiederkehrendes Motiv bei Böll selbst? Und ist es nötig, den Lesern im Anhang zu erklären, dass mit den „krausen und ekelhaften Sentenzen des Staatsoberhaupts“ von Nazideutschland die Schrift eines gewissen Adolf Hitler gemeint ist?

Fest steht, dass die erste Heinrich-Böll-Gesamtausgabe für lange Zeit die letzte sein wird. Sie muss wohl hundert Jahre halten, und so rasant wie heute Zeitgeschichte vergessen wird, kennt vielleicht wirklich bald niemand mehr den Titel des vom so genannten Führer verfassten Buchs. Eine solche Aufenthaltsdauer in den Regalen verlangt auch Standfestigkeit, die ein Paperback nicht garantiert. In die Regale der Bibliotheken dieses Landes aber müssen sie, die Schriften des Literaturnobelpreisträgers und repräsentativsten Schriftstellers der alten Bundesrepublik.

Die Kölner Ausgabe – ein posthumes Staatsbegräbnis? Der unbequeme Kritiker der Macht – endgültig für den nationalen Trophäenschrank präpariert? Um den Mann ist es doch eigentlich seit langem still geworden. Wer liest Böll? Etwa jüngere Bundesbürger bis fünfzig?

Der doppelte Heinrich

In dieser Altersgruppe sieht es nicht gut aus für den Autor. Sehr zu Unrecht. Hartnäckig hält sich das Vorurteil vom Gutmenschen und Demo-Opa. Es verstellt die Sicht auf Bölls Texte. Ist für die einen sein Literaturbegriff eine flüchtige Zeiterscheinung gewesen, ziehen die anderen ihren Hut vor dem streitbaren Kämpfer, nicht vor dem stilistisch angeblich so schwachen Schriftsteller.

Auch auf mich wirkte es befreiend, als Anfang der achtziger Jahre Rainald Goetz’ Wort von den „präsenilen Chefpeinsäcken Böll und Grass“ die Runde machte. Der alte Mann mit der Baskenmütze, der sich von einer Sitzblockade zur nächsten und durch jede Tagesschau schleppte, galt als Guru der Toskana-Freaks und Dritte-Welt-Läden-Kunden. Verraten und verkauft, wie meine Generation sich von der Neuen Linken fühlte, erkannte sie in jedem Stoppt-Strauß-Button eine heimliche Pro-Böll-Plakette und einen Aufruf zum faulen Frieden in einer gemütlichen Protest-Gegenwelt.

Als kurz nach Bölls Tod die Postmoderne-Welle in die deutschen Universitäten schwappte, es in Germanistikvorlesungen en vogue war, an Motiven im Zauberberg etwa Thomas Manns Homosexualität nachzuweisen, ging ich aus Trotz ins schlecht besuchte Böll-Seminar. Nach etwas Schullektüre und einigen Verfilmungen beschäftigte ich mich erstmals genauer mit Bölls Werk. Damals begann ich zu ahnen, was „medienbedingte Schizophrenie“ bedeutet, von der Böll in Fürsorgliche Belagerung spricht. Nicht nur der vom öffentlichen Auge erfasste Mensch ist plötzlich mit einem Schatten-Ich konfrontiert, das ein Eigenleben führt. Auch dem Beobachter drängt es sich auf. Wo sich keine Chance bietet, den medialen Klon auf Echtheit zu prüfen, erhebt er einen Alleinvertretungsanspruch.

Schriftsteller sind in der großartigen Lage, dem öffentlichen Wirklichkeitsbild ihre literarische Version gegenüberzustellen. Das gilt auch für das Bild, das sie selbst darin abgeben. Ressentiments verblassen, Texte bleiben. Man muss sie nur lesen. Seinerzeit sensibilisierte ich mich nicht nur für den Bruch zwischen dem Autor Böll und dessen Infotainment-Fassung. Ich erhielt einen wichtigen Impuls für mein eigenes, in den Anfängen steckendes Schreiben, verließ das Kellerlabor der Sprache und setzte mich rückhaltlos den Umständen aus. Dass ich meine Beschäftigung mit Böll wieder aufgab, hing mit dem Zeitgenössischen seiner Bücher eng zusammen. Die Welt, die er dargestellt hat, hörte in den Neunzigern auf zu existieren, während viele amerikanische Romane ein Leben beschrieben, das dem hierzulande gelebten ähnlicher sah als das in der hiesigen Literatur geschilderte. Jetzt, da mich die meisten Amerikaner langweilen, weil ihnen fehlt, was für unser Leben charakteristisch ist, habe ich Böll neu für mich entdeckt. Anders gesagt, das Vermächtnis des Autors wird heute angesichts der Defizite unseres kulturellen Klimas offenkundig.

Die Romane Kreuz ohne Liebe (mit weiteren frühen Texten) und Billard um halb zehn sowie die Schriften 1963 bis 1965 liegen nun als Bände 2, 11 und 14 der Werkausgabe vor. Sie spiegeln nur die erste Hälfte von Bölls vierzig Jahre währendem Schriftstellerleben wider, aber sie machen bereits deutlich: Das Verblüffendste an der Relektüre dieses Autors ist, wie sehr uns die von ihm beschriebene Welt fremd geworden ist. Die Tatsache, dass die alte Bundesrepublik untergegangen ist, verleiht den Texten jedoch neue Dringlichkeit. Wer Böll wieder liest, erfährt nicht allein, wie sehr dieses Land sich in nur zwanzig Jahren verändert hat. Es ergeht ihm wie mit allen Autoren, denen es gelang, die von offizieller Seite nicht vermittelte Realität ihrer Epoche einzufangen. Wie bei Balzac, Dostojewskij, Fontane lässt die Sorgfalt, mit der eine für uns historische Welt gezeichnet wird, die Zeitgebundenheit heutiger Wahrnehmung erkennen. Am Maßstab des eben Vergangenen aber wird Gegenwart umso deutlicher sichtbar.

Schlüsselwort Ohnmacht

Böll hat sein literarisches Programm in den Frankfurter Vorlesungen (Band 14) formuliert. Er verstand Literatur als Geschichtsschreibung von unten. Stets kam es ihm darauf an, den Zustand der Gesellschaft aus dem Alltag abzuleiten. „Die Abneigung der Deutschen gegen Provinzialismus, gegen das Alltägliche, das eigentlich das Soziale und Humane ist, ist eben provinzlerisch. Provinzen werden zu Orten der Weltliteratur, wenn ihnen Sprache zugewachsen ist, zugetragen worden ist.“ Sein Augenmerk richtete sich dabei auf das, was die Öffentlichkeit nicht beachtete. „Die Humanität eines Landes lässt sich daran erkennen, was in seinem Abfall landet, was an Alltäglichem, noch Brauchbarem, was an Poesie weggeworfen, der Vernichtung für wert erachtet wird.“

Ein solches Programm ist nur mit einem unbeugsamen Ethos durchzuhalten. Sie hat Böll das Image vom Moralapostel der Nation eingebracht. Die bisher unveröffentlichten Texte des Bandes Kreuz ohne Liebe aus den Jahren 1946/47 werfen ein neues Licht auf sein Festhalten an Werten. Sie zeugen von der existenziellen Prägung im Krieg, dem Überleben durch Religiosität. Der ans Anarchische grenzende Radikalkatholizismus, der sich in ihnen ausspricht, erinnert an Simone Weil, die Thematik des Absurden an das Frühwerk Albert Camus’.

Das Schlüsselwort heißt Ohnmacht. Gleich in der ersten Erzählung Der General stand auf einem Hügel … wird sie als Grundsituation des Menschen beschworen. Deutsche Soldaten an der Ostfront. Zu zwei im Dreck vergrabenen Infanteristen stößt ein Rekrut aus der Heimat. Es ist sein erster Fronteinsatz. Schnell ist klar, dass es auch sein letzter sein wird. „Paul (…) konnte nichts anderes tun als seine Hand nehmen, und wenn er es gekonnt hätte, hätte er alle Schätze der Welt vor diesem kleinen Jungen ausgebreitet, (…) der zu nichts anderem nützte als zum Sterben (...)“. Eine Minute später liegt er zerfetzt zwischen den Männern. Im Loch steht das Blut. Am Ende der Erzählung hat Paul, Überlebender einer von vornherein verlorenen Schlacht, bei der Ankunft im Auffanglager eine Vision der Jungfrau Maria.

„Wenn es euch möglich ist, betet ein wenig. Gott ist der einzige, der uns Soldaten helfen kann; ich sage euch, kein Mensch kann uns helfen.“

Es ist Bölls erster Text nach dem Krieg, vier Monate nach der Kriegsgefangenschaft verfasst. Ein immenser Drang, die durchlittene NS-Hölle aufzuarbeiten, ist darin wie in allen in diesem Band versammelten Texten spürbar. „Immer, immer will ich an diese Not hier denken, an diesen grässlichen Wahnsinn“, schreibt Böll. Abhängigkeit des Einzelschicksals von der Willkür der Macht, Rettung im Glauben. Die beiden Themenkomplexe werden sein Autorleben begleiten. Hier stehen sie noch wie grob behauene Blöcke nebeneinander. Dafür wirken sie umso wuchtiger. Selbst Anfängerfehler, die vielen Wie-Vergleiche und Genitivketten, stören nicht. Sie vermitteln jenen „Hauch von Unfertigkeit, auch von Ungeduld, der Kunst erst zu solcher macht“, den Böll auch Georg Büchner attestierte in der Dankrede zum Büchner-Preis.

Man merkt, hier geht einer aufs Ganze. Das gilt erst recht für Kreuz ohne Liebe. Der Roman ist eine Entdeckung. Erzählt wird die Geschichte der Brüder Hans und Christoph Bachem zwischen 1932 und 1946. Hans, anfangs überzeugter Nazi und SS-Angehöriger, gibt am Ende sein Leben für das des Bruders hin. Christoph geht als radikaler Christ durch das Inferno des Soldatendaseins. Ungewöhnlich ist der Verzicht auf den Gestus der Schuldaufarbeitung. Weder wird eine reine Opferperspektive eingenommen, noch werden die Täter dämonisiert. Vor dem Hintergrund einer als sinnentleert erlebten Gesellschaft diskutieren die Brüder Alternativen zur Weimarer Republik. „Musik aus den Restaurants, Ausrufer, Ausrufer, als ein schrecklicher Gegensatz zur stummen Starrheit der Gesichter dieser ziellosen unruhigen Gestalten (…) selbst ihre Laster waren keine Leidenschaften mehr (…) es war nichts als ein Wiederkäuen fader Genüsse.“

Wie soll man solchen Lebensumständen begegnen? Ist man ihnen wirklich hilflos preisgegeben? Genau genommen handelt es hier um Fragen des Fundamentalismus. Sie verleihen den jugendlichen Streitgesprächen unerwartete Aktualität. Hans, der die Erneuerung will und das Verbrechen wählt, wird differenziert gezeichnet. Erstaunlich, wie scharfsinnig der junge Böll so kurz nach dem Krieg die NS-Ideologie analysiert. Er durchschaut ihren ersatzreligiösen Charakter, das Ziel ihres verführerischen Potpourris politischer Phrasen. Es ist eine Verblendungstragödie. „Ihr betrügt das Volk mit seiner eigenen Geilheit“, sagt Christoph zu Hans und hält entschlossen an der Religion der Ohnmächtigen fest. Im Geiste des Apostels Paulus nimmt er das Kreuz eines Geringsten unter den Soldaten auf sich, in der Hoffnung, dass der Krieg, in den er zieht, verloren werde.

Diesseits von Gut und Böse

Es gibt eine Fülle herausragender Passagen in diesem Roman, etwa die Parabel auf den Ausverkauf des Christentums durch die Erfindung der Kruzifixindustrie im Jahre 134 nach Christus oder die Schilderung einer Übung, bei der die Rekruten bis zum Umfallen geschleift werden. Die Kasernenuhr scheint stillzustehen. Als der Zeiger dann weiterspringt, ist es, „als hüpfe ein Witz Gottes in den toten Mittag“.

Es sind solche Glücksmomente und die tiefe Verbundenheit mit der Geliebten, die ihn die Torturen des Militäralltags überstehen lassen. Einmal gipfelt die Erniedrigung des unfähigen Soldaten in tagelanger Dunkelhaft. Sie stürzt ihn in einen Abgrund der Angst, die „den Geist ebenso tötet wie das Gefühl“. Exakt das ist ihr Zweck. Als Christoph dies begreift, wandelt sich seine Verzweiflung: „Ja, er wollte sich fürchten (…) wach sein und prüfen und immer auf der Lauer liegen vor der Angst.“ Man muss im inneren Widerstand, der sich hier formiert, keine Gnade Gottes erkennen. Auch Nichtgläubigen wird er als Fundament einer Ethik diesseits von Gut und Böse plausibel. Umso leichter, als Bölls Stil in Kreuz ohne Liebe so sehr von der Bildsprache des Neuen Testaments geprägt ist, dass sie geradezu wie ein Brechtscher Verfremdungseffekt wirkt.

Heinrich Böll schrieb den Roman für das Preisausschreiben einer christlichen Zeitschrift und fiel damit durch. Ich habe mich gefragt, warum er nie mehr versucht hat, ihn zu veröffentlichen. Sicher nicht wegen der angeblichen Schwarzweißschilderung des deutschen Heers, mit der die Ablehnung begründet wurde. Vermutlich hat sich Böll bald so weit von der zwar kräftigen, aber etwas epigonalen Sprache entfernt, dass er nichts mehr damit zu tun haben wollte. Sein Weg über die kargen, linear erzählten Texte der späten vierziger und frühen fünfziger Jahre bis zur komplexen Erzählstruktur in Billard um halb zehn zeigt, worauf es ihm ankam. Die Handlung des Romans ist schnell skizziert. Mittels Rückblenden und inneren Monologen auf einen einzigen Tag verdichtet, wird am Beispiel der Architektenfamilie Fähmel deutsche Geschichte von der Wilhelminischen Zeit bis in die prosperierende Bundesrepublik aufgerollt. Eine vom Vater Anfang des Jahrhunderts errichtete Abtei wird 1945 vom Sohn gesprengt, 1958 vom Enkel wiederaufgebaut. Die Familie ist ein Abbild des deutschen Reigens aus Tätern, die vom „Sakrament des Büffels“ gegessen haben, und ihren Opfern, den „Lämmern“. Auch beim Wiederlesen hat mich die von der Apokalypse inspirierte Symbolik nicht überzeugt, mit der die Menschheit in Gute und Böse unterteilt wird. Erst der späte Böll wird für seine christlichen Motive eine von Bibelgleichnissen befreite Sprache finden.

Interessant dagegen ist die Materialbehandlung. Wie man im Anhang erfährt, geht sie auf Bölls Faulkner-Rezeption zurück. Wer es weiß, erkennt es sofort. William Faulkner ist der Vater einer Gegentradition zum amerikanischen Mainstream, die bis zu David Foster Wallace reicht. Er steht nicht für stilistische Finesse, sondern für eine Methode, die ganz vom vorgefundenen Sprachmaterial ausgeht. Weil es eingeschliffenen Schablonen gehorcht, die den Akt des Sprechens außer Kraft setzen, muss es vom Dichter jedoch zertrümmert werden. Danach überlässt er es den Partikeln, sich neu zu verknüpfen. Raum und Zeit wirbeln durcheinander und ergeben nach und nach ein lebendigeres Zeichensystem. Es bleibt eng mit dem zeitgenössischen Gebrauch der Wörter verbunden, spricht sie aber so aus, dass sie Realität formulieren statt verhüllen. Deshalb ist das Ergebnis bei Böll völlig anders als bei Faulkner. Er findet eine Sprache für die deutsche Nachkriegswelt und streift alle saturierten Formen ab. Es ist der Gegenentwurf einer Spracharchitektur, die Böll mit einer Architektur der politischen Restauration in Billard um halb zehn konfrontiert.

Böll bezog auch direkt Stellung zum politischen Geschehen. Das ist hinreichend bekannt. Vergessen ist seine satirische Verve. „Lieber Freund, muss ich Deine Sorge um die CDU auf die Tatsache zurückführen, dass Du immer noch Aktionär bist? Beruhige Dich: ich sehe Zeiten heraufkommen, in denen auch die SPD börsenstärkend wirken wird. Dann kannst Du Dich ohne schlechtes Gewissen mit dem Titel belegen, an dem Dir soviel liegt: ‚Linksintellektueller‘ – und kannst Aktionär sein, ohne Dich als Re-Aktionär zu fühlen.“ Zwar sah sich bereits Böll veranlasst, die 1962/63 als ZEIT- Serie abgedruckten Briefe aus dem Rheinland (Band 14) mit dem (bald aufgeflogenen) Pseudonym Lohengrin zu zeichnen. Dass es aber einmal möglich war, derart lässig und bissig für eine große Zeitung zu schreiben, muss einen heute melancholisch stimmen.

Zur Selbstironie fähig

Bölls souveräner Ton wurzelt unter anderem in seinem Misstrauen gegenüber den Medien, die gerade ihre Herrschaft auszubauen begannen über den tagespolitischen Klatsch, auf den das Massenpublikum „wie auf eine Droge wartet“. Sein Gespür für Machtverschiebungen machte ihn mehr und mehr zum Kritiker von Massenmedien und Marktdominanz. Obwohl sich seit dem Nobelpreis die mediale Schlinge auch um ihn zusammenzog, bewahrte er sich eine Fähigkeit, die in Zeiten medienbedingter Schizophrenie nicht zu unterschätzen ist: Selbstironie. Auch das gehört zum Vermächtnis Bölls, dass er die Perspektive von unten nicht einmal dann verlor, als er selbst ganz oben war.

Am ausgeprägtesten findet sich diese Selbstironie im letzten zu Lebzeiten veröffentlichten Roman, der die Rolle des Gutmenschen als Repräsentationsfigur aufs Korn nimmt. Fürsorgliche Belagerung ist ein Roman des Übergangs. Die alte Republik verdämmert gerade, die gegenwärtige tritt an ihre Stelle. Für mich ist er Schlussstein und Eckpfeiler seines umfangreichen Werks, von dem sich der Bogen zurückspannt zu Kreuz ohne Liebe. Nicht alles, was dazwischen liegt, ist geglückt, jeder wird anderes bevorzugen. Es ist wie bei Balzac, über den Böll sagt: „Groß ist bei ihm auch, was teilweise mißlungen erscheinen mag.“ Und wie Balzac wird man ihn auch in Zukunft lesen als Spiegel einer verschwundenen Welt.

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