Er wurde in einer Stadt geboren, die heute zu Griechenland gehört. Er war das Kind eines Zollbeamten und einer Bauerstochter. Weil der Sold sehr gering war, versuchte der Vater im Holzhandel mehr zu verdienen, jedoch erfolglos.

Damit scheiterte sein Plan, seinen Sohn zum Kaufmann auszubilden. Die Mutter hätte ihn lieber als Geistlichen gesehen.

Er schrieb darüber: Mein Vater regelte die Frage auf geschickte Weise.

Zuerst trat ich mit den üblichen Feierlichkeiten in die (religiöse) Schule des Viertels ein. Dadurch wurde meine Mutter freundlich gestimmt. Nach einigen Tagen verließ ich diese Schule wieder und wurde in die (weltliche Schule) eingeschrieben.

Als der Vater starb, war der Sohn neunjährig, und die Mutter zog zu ihrem Bruder aufs Land, wo der Junge das Vieh hüten musste. Er war jähzornig und eigenwillig. Ein neuer Schulversuch scheiterte, weil er im Klassenzimmer eine Rauferei begann, aus der ihn der Lehrer herauszog und verprügelte. Aber bald hatte er die richtige Idee: Der Sohn unseres Nachbarn, eines Majors, besuchte die Militärschule und trug die Schuluniform. Sooft ich ihn sah, sehnte ich mich danach, auch solche Kleider anzuziehen. Dann sah ich auf der Straße Offiziere, und es war mir klar, dass ich die Militärschule besuchen müsse, um den Weg einzuschlagen, der mich zu diesem Rang führen würde ... Meine Mutter hielt nichts vom Soldatenleben und verbot mir streng, Soldat zu werden. Ich verheimlichte ihr den Termin der Aufnahmeprüfung ... Auf diese Weise wurde meine Mutter vor vollendete Tatsachen gestellt. Er war zwölf, als er in die Militärschule aufgenommen wurde.

Anscheinend brauchte er bei seinem Temperament eine eiserne militärische Disziplin, um sich in seinem Leben entfalten zu können. Als Erstes stellte sich heraus, dass er mathematisch begabt war. Nach zwei Jahren kam er in die Höhere Militärschule, in der seine mathematischen Interessen gefördert wurden, er sich aber auch mit Literatur beschäftigte. Dort gewöhnte er sich daran, Raki zu trinken. Mit 21 Jahren hatte er die Infanterieklasse absolviert und durfte nun in die Generalstabsakademie einziehen.

Inzwischen interessierte er sich auch für Politik und schloss sich unzufriedenen Offizieren an, denen zunächst als vages Ziel eine parlamentarische Demokratie vorschwebte.