Politik

Was wir uns wünschen

Hinter den guten Vorsätzen jedes Menschen, sein Leben im neuen Jahr zu ändern, verbirgt sich die Hoffnung, dass auch der Rest der Welt sich übler Ungerechtigkeiten und störender Geräusche entledige. Wenn schon die Unsterblichkeit nicht einzuklagen ist, wäre es doch schön, wenn wenigstens die CD-Verpackungen leichter zu öffnen wären. Am Ende des missratenenJahres 2003 haben die Redakteure der ZEIT kurz vor Silvester ihre privaten Utopien und Visionen zu einem Wunschkatalog zusammengefügt: Lauter letzte Hoffnungen

Wie viel Gott braucht Iran?

Nach dem Erdbeben wird Kritik am Zustand des Landes laut. Doch bis zur Wahl in sechs Wochen wird sie sich nicht formieren

Lohn der Kühnheit

Für Veränderungen brauchen Politiker vor allem eins: das Vertrauen ihres Volkes. Wer mutlos handelt, verspielt es

Das ewige Korrektiv

Auf ihrem Dreikönigstreffen will sich die FDP als "Avantgarde" der Bürgergesellschaft präsentieren. Doch es fehlt ihr an Mut, Fantasie - und einer echten liberalen Tradition

Essay: Das heilige Phantasma

Auch islamische Gesellschaften brauchen Demokratie. Die Religion ist nicht die Ursache ihrer Probleme

Hinter Gottes Rücken

In Ost-Ungarn wird künftig die Außengrenze der EU verlaufen. Requiem für ein armes Paradies

Mein Leipzig lob ich mir

Sachlich, höflich, geradlinig: SPD-Oberbürgermeister Wolfgang Tiefensee glaubt an die Kraft der Kommunen - und hat selbst dem Kanzler deshalb einen Korb gegeben

Der Bomben-Scharfmacher

Ostasien atmet auf: Die USA setzen im Streit um Nordkoreas Atomprogramm vorerst nicht auf Krieg. Doch der Konflikt mit Diktator Kim Jong Il schwelt weiter

Die polarisierte Nation

Im Wahljahr 2004 prallen in Amerika Welten aufeinander. Republikaner und Demokraten stehen für zwei Kulturen in einem Land

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Dossier

Wenn die Eltern schwul sind

Homosexuelle Paare wünschen sich immer häufiger Kinder. Aber der Wunsch ist schwer zu erfüllen: Wie kommen Lesben zu einem Samenspender? UndSchwule zu einer Mutter? Noch dazu, wenn die Gesetze sie benachteiligen und siesich selber fragen, ob ihre Kinder mit den neuen Lebensentwürfen zurechtkommen

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Wirtschaft

Italien im Milchsumpf

Der Skandal um den Lebensmittelkonzern Parmalat zeigt: Berlusconi fördert die Selbstherrlichkeit von Unternehmern

Gekaufte Hausse

Die Aktienkurse steigen und steigen - weil die Anleger das Risiko ignorieren

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Wissen

Ein Eilantrag

Klonen muss weltweit verboten werden - und zwar schnell

Chatter, die die Welt bedeuten

Online-Rollenspieler schweben zwischen Realität und Virtualität. Ihr zweites Leben im Internet fasziniert auch Wirtschaftswissenschaftler und Psychologen

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Feuilleton

Auszug der Archive

Wichtige Nachlässe gehen in die USA - in Deutschland fehlt es an Geld und Interesse

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Chancen

Flucht in die Promotion

In der Krise steigt die Zahl der Akademiker, die eine Doktorarbeit schreiben wollen. Einigen gelingt damit der Einstieg in diewissenschaftliche Laufbahn. Doch viele wären mit einem Praktikum besser bedient

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