Gleich mit drei Romanen landete der Münchner Autor Friedrich Ani auf dem ersten Platz. So überwältigend hat die Jury, die die je drei besten deutschsprachigen und übersetzten Kriminalromane des vergangenen Jahres kürt, in 19 Jahren nicht votiert. In der ZEIT wurde Ani als "Schubert der deutschen Kriminalliteratur" gefeiert. Auch die Romane zweier internationaler Preisträger, Robert Wilson und Ian Rankin, sowie das Werk Jean-Patrick Manchettes wurden in der ZEIT besprochen. Für die Neuübersetzungen Manchettes erhielt der DistelLiteratur-Verlag dickes Lob von der Jury.