Ältere Menschen werden sich erinnern: Es gab eine Zeit, da der Mensch einen Telefonhörer in die Hand nahm, wählte und einfach telefonierte. Heute kann der schnurlose Nachfahre, sofern sein Akku nicht gerade spinnt, außerdem rechnen, an Termine erinnern, fotografieren und vieles andere. Das eigentliche Telefonieren ist dadurch nicht einfacher geworden.

So ist es auch mit dem Auto.

Unbekannte Männer haben es in der Nacht gebracht. Da steht es nun, in der dunklen Garage. Mächtig wie ein Einfamilienhaus. Und sehr verschlossen.

Die erste Frage, die sein Anblick provoziert, ist nicht erheblich, aber unabweisbar: Was mag das enorme Ding für einen Windwiderstandsbeiwert haben?

Die zweite Frage hingegen ist sehr praktisch. Wie kommt der Mensch da rein? Ohne Schlüssel. Glücklicherweise ist ein freundlicher Kollege zugegen. Triumphierend präsentiert er ein kleines graues Kästchen. "Eine Chipkarte", sagt er mit dem leisen Ton des Fachmanns. Darauf sind zwei Piktogramme zu sehen, die aussehen wie zusammengefaltete Ameisen. Die eine hat einen weit abstehenden Flügel. Die andere nicht einmal den. Drückt man auf die Ameise mit Flügel, lässt sich das Einfamilienhaus betreten. Drückt man auf die andere, ist es wieder zu. So einfach ist das, wenn man keinen Schlüssel hat.

Es beginnt eine fröhliche Entdeckungsreise in dem Auto, das seinen Namen so zu Recht trägt wie kein anderes: Grand Espace – großer Raum.

Wie wohl die Klimaanlage funktioniert? Wo mögen die Hebel sein für die Scheibenwischer, hinten und vorn? Wo die fürs Licht? "Oh, Sie haben es gefunden", sagt der Kollege, als die Scheinwerfer aufleuchten. Und ich dachte, er war’s.

Der unbekannte Dritte hat zum ersten Mal eingegriffen.