Herr Elber, wann sind Sie zuletzt in Londrina gewesen?

Gerade erst. Londrina, meine Heimatstadt! Jede Woche fliege ich da hin. Mit dem Flugsimulator.

Man hört, Sie säßen oft an Ihrem Laptop.

Immer wenn mir langweilig wird im Mannschaftshotel. Irgendwann kommt dann die brasilianische Kü ste in Sicht, ich lasse den Atlantik hinter mir und fliege noch 300, 400 Kilometer weiter nach Westen. Dann eine letzte Warteschleife über dem Rio Paranapanema, dann Sinkflug, und dann bin ich zu Hause. Wenn ich danach noch Zeit habe, starte ich wieder und nehme Kurs auf Rio – es ist sehr schön, so über die Copacabana zu fliegen. Das Wetter ist immer super bei mir im Computer, da scheint immer die Sonne. Ich kann aus dem Internet das aktuelle Wetter runterladen. Oder ich rufe in Londrina an und frage: "Mama, wie ist das Wetter?" Es sind jetzt 26 Grad.

Nach so vielen Jahren in Deutschland sehnen Sie sich noch nach der Sonne Brasiliens?

Gucken Sie doch mal aus dem Fenster.

Wolken.