Folgender Artikel stand am 23.01.2003 in der Südwest Presse, Ausgabe Ulm.

Die Fahrt des ICE 109 durch Ulm und Nersingen werde akribisch untersucht. Das sagte gestern Ursula Eickhoff, Sprecherin der Bahn in Stuttgart. Noch hätten nicht alle beteiligten Bahn-Bediensteten vernommen werden können. So lasse sich noch nicht feststellen, ob alle Anschuldigungen zutreffen, die mehrere Fahrgäste nach ihrer Ankunft am Freitag erhoben haben.

Wie berichtet, habe dieser ICE in Ulm teilweise außerhalb des Bahnsteigs gehalten, so dass Fahrgäste auf die Gleise steigen mussten. Bei einem außerplanmäßigen Halt in Nersingen seien weitere Fahrgäste, die in Ulm nicht aussteigen konnten, im Dunkeln auf die Gleise geschickt worden, wo sie sich erst einmal selbst orientieren mussten, bis sie den Ausgang fanden. Sekunden später sei ein Gegenzug durch das Bahnhofsgelände gerollt.