Am 4. Juli 1821 hielt der damalige US-Außenminister und spätere Präsident John Quincy Adams zur Feier des Unabhängigkeitstages eine denkwürdige Rede. Neben dem (bei dieser Gelegenheit üblichen) Spott über die Briten hatte der Secretary of State auch Grundsätzliches über die Rolle seines Landes in der Welt zu sagen. Überall dort, erklärte Adams, wo das Banner der Freiheit und Unabhängigkeit entrollt werde, seien die USA mit dem Herzen dabei, doch ziehe Amerika nicht hinaus in die Welt, "auf der Suche nach Ungeheuern", die es zu erschlagen gelte. Ließen sich die USA erst in die Händel der Welt verstricken, dann werde nicht mehr die Freiheit, sondern Gewalt die amerikanische Politik bestimmen. Amerika würde zum "Diktator der Welt" und "seine Seele verlieren".

Adams’ späterhin viel zitierte Warnung beschwor den außenpolitischen Grundkonsens der Gründungsväter, der vor ihm bereits von George Washington und Thomas Jefferson eindringlich formuliert worden war und der bis zum Ende des 19. Jahrhunderts Bestand hatte. Das Gedeihen des republikanischen Experiments erschien ihnen allen am besten dadurch gesichert, dass ihr Land sich aus den Kriegen und Intrigen der Alten Welt heraushielte und die eigenen Interessen auf dem nordamerikanischen Kontinent verfolgte. Die USA wünschten den freien Handel mit allen Nationen, aber dauerhafte Bündnisse kamen nicht infrage. Zwar waren auch die Gründerväter zutiefst von der Universalität demokratischer Werte überzeugt, doch sollten diese durch das leuchtende Beispiel einer prosperierenden Republik, nicht durch Gewalt verbreitet werden.

Adams’ Maxime ist zur historischen Reminiszenz geworden: Am Beginn des 21.Jahrhunderts unterhalten die USA eine gigantische Militärmacht, der kein Rivale mehr die Stirn bieten kann. Der Regierung unter Präsident George W. Bush erscheint es selbstverständlich, dass sich das amerikanische Gesellschaftsmodell weltweit und notfalls mit militärischen Mitteln exportieren lässt, und nimmt für sich das Recht in Anspruch, potenzielle Bedrohungen der nationalen Sicherheit präventiv zu bekämpfen, auch wenn dies mit dem Völkerrecht kaum zu vereinbaren ist. Aber während die Vereinigten Staaten in der übrigen Welt als hegemoniale Weltmacht, ja als das neue Rom betrachtet werden, leugnen viele Amerikaner diesen Tatbestand hartnäckig. So betonte Bush im Juni 2002 vor den Kadetten der Militärakademie in Westpoint: "Amerikas Ziel ist nicht die Errichtung eines Imperiums oder die Verwirklichung einer Utopie."

Es geht um die Hegemonie in beiden Amerikas

Es gehört zu den bemerkenswerteren Volten der Geschichte, dass die wichtigste Grundlage amerikanischer Interventionspolitik, die berühmte Monroedoktrin aus dem Jahre 1823, emphatisch die Prinzipien nationaler Souveränität und Nichteinmischung proklamierte. Die von John Quincy Adams entworfene Erklärung (die nicht mehr als eine Seite umfasst) richtete sich gegen mögliche neue koloniale Ambitionen der europäischen Großmächte auf dem amerikanischen Doppelkontinent, nachdem der größte Teil Lateinamerikas seine Unabhängigkeit von Spanien errungen hatte. In ihr verkündete US-Präsident James Monroe drei Grundsätze für die Beziehungen zwischen den USA und den europäischen Mächten. Erstens sei der gesamte amerikanische Kontinent für weitere Kolonisierungsversuche "geschlossen". Zweitens werde sich Washington niemals in europäische Kriege einmischen, zumindest solange eigene Interessen nicht direkt betroffen seien. Und drittens werde man jeden Versuch der Europäer, ihr System des "politischen Absolutismus" auf die westliche Hemisphäre auszudehnen, als Gefahr für den eigenen Frieden und die eigene Sicherheit betrachten.

Vordergründig erschien die Monroedoktrin als ein Manifest panamerikanischer Selbstbestimmung und Solidarität, weshalb einige lateinamerikanische Staaten auch vorschlugen, diese Prinzipien zur Grundlage eines Bündnisses zwischen gleichberechtigten Partnern zu machen. Das freilich lehnten die USA ab. Tatsächlich nahm die Doktrin für die US-Amerikaner einseitig das Recht in Anspruch, im Interesse der eigenen Sicherheit europäische Interventionen in der westlichen Hemisphäre abzuwehren. Zugleich reklamierte Washington für sich die Hegemonie in beiden Amerikas – und gegebenenfalls auch ein Interventionsrecht gegenüber den übrigen amerikanischen Staaten.

Vorerst aber waren die USA mit der Eroberung ihres kontinentalen Imperiums auf Kosten der Ureinwohner und des Nachbarlandes Mexiko beschäftigt. Außerhalb des nordamerikanischen Raumes blieb die Drohung mit militärischer Gewalt die Ausnahme – wie 1853/54 die "Öffnung" Japans für den amerikanischen Handel durch "Besuche" der US-Flotte. Mit dem Abschluss der kontinentalen Expansion im späten 19. Jahrhundert befiel jedoch auch die USA der Virus des Imperialismus.

Den entscheidenden Wendepunkt markiert der spanisch-amerikanische Krieg von 1898 (ZEIT Nr. 9/98). Der kubanische Aufstand gegen Madrids Kolonialherrschaft gefährdete die beträchtlichen amerikanischen Investitionen auf der Zuckerinsel. Zugleich breitete die US-Presse genüsslich die Gräueltaten der Spanier an den Kubanern aus und heizte damit die öffentliche Stimmung für ein amerikanisches Eingreifen an. Den Anlass zur Intervention bot schließlich eine Explosion auf dem Schlachtschiff U.S.S. Maine im Hafen von Havanna, bei der im Februar 1898 226 US-Matrosen starben. Ursache der Katastrophe, so war rasch ausgemacht, wäre ein spanischer Terroranschlag gewesen – erst 1976 ergab eine Untersuchung, dass es sich eindeutig um einen Unfall handelte.

Der splendid little war, wie Außenminister John Hay die Intervention nannte, dauerte drei Monate und endete mit einer vernichtenden Niederlage der Spanier, die ihr karibisches und ostasiatisches Kolonialreich endgültig einbüßten. Der US-Kongress erklärte ausdrücklich, Washington strebe keine territorialen Gewinne an. Dennoch konnte die Regierung McKinley der Versuchung nicht widerstehen und übernahm die Souveränität über Puerto Rico, die Pazifikinsel Guam und die Philippinen, wo sich die US-Besatzer bald in einen langen, brutalen Guerillakrieg gegen die philippinische Unabhängigkeitsbewegung verstrickt sahen (ZEIT Nr. 27/02).

Franklin D. Roosevelt versucht eine neue Politik

Auch Kuba blieb vorerst von US-Truppen besetzt. Es musste eine Verfassung akzeptieren, die den USA unter anderem eine Marinebasis in der Guantánamo-Bucht sowie das Recht zugestand, jederzeit zum Schutz der kubanischen "Unabhängigkeit" zu intervenieren. Von dieser Klausel machte Washington nach Unruhen und Übergriffen gegen amerikanisches Eigentum immer wieder Gebrauch, sodass die Insel mit kurzen Unterbrechungen bis 1922 besetzt blieb; auch danach war sie nicht mehr als ein halb koloniales Protektorat.

Dasselbe gilt für Panama, wo Theodore Roosevelt, US-Präsident von 1901 bis 1909 und ein glühender Verfechter imperialer Politik, 1903 eine "Revolution" gegen die bis dato bestehende kolumbianische Oberhoheit ermutigte, um das gescheiterte französische Kanalbauprojekt unter amerikanische Kontrolle zu bringen. Die Präsenz eines US-Kriegsschiffes vor der Küste stellte den Erfolg des Putsches sicher. Für zehn Millionen Dollar überließ die neue Regierung Panamas den USA die Souveränität über die Kanalzone – sie wurde erst im Jahre 2000 endgültig an das Land zurückgegeben – und räumte Washington das Recht zur Intervention ein, sollte der Schutz des Kanals dies erfordern.

Im Dezember 1904 verkündete Roosevelt (in einem berühmten, nach ihm benannten Zusatz zur Monroedoktrin) ganz offiziell, dass die Unabhängigkeit der Nationen in der westlichen Hemisphäre stets unter dem Vorbehalt amerikanischer Sicherheitsinteressen stünde. Hintergrund waren die Versuche europäischer Staaten, darunter auch des Deutschen Reiches, ausstehende Schulden lateinamerikanischer Staaten mithilfe einer rabiaten Kanonenbootpolitik einzutreiben. 1902/3 hatte das in Venezuela zu einer gefährlichen Konfrontation mit den USA geführt. Eine neue Drohung Frankreichs gegen die Dominikanische Republik nahm Roosevelt nun zum Anlass, die Monroedoktrin zu bekräftigen, aber zugleich den Lateinamerikanern mitzuteilen, dass "ständiges Fehlverhalten" und der Zerfall der politischen Ordnung nicht hingenommen werden könnten. Um Chaos oder die Einmischung fremder Mächte abzuwehren, seien die USA gezwungen (natürlich gegen ihren Willen), die Rolle einer "internationalen Polizeimacht" zu spielen.

Auf dieser Grundlage intervenierten die USA bis Anfang der dreißiger Jahre nahezu permanent in der Karibik und in Mittelamerika. Die Dominikanische Republik wurde amerikanischer Finanzkontrolle unterstellt und zwischen 1916 und 1924 auch besetzt, um den chronischen Unruhen Einhalt zu gebieten. Auch das Nachbarland Haiti, eine seit 1804 unabhängige Republik, wurde 1915 zum US-Protektorat erklärt. Während der Besatzung, die bis 1934 andauerte, führten die Amerikaner nach dem Vorbild ihrer eigenen Gesellschaft die Rassentrennung ein.

Ähnlich wie die Dominikanische Republik war Nicaragua zwischen 1912 und 1933 nahezu durchgehend von US-Truppen okkupiert, die sich Ende der zwanziger Jahre an der Niederschlagung des Aufstandes unter Führung des Sozialrevolutionärs Augusto Sandino beteiligten. Und selbstverständlich griffen die Vereinigten Staaten in Mexiko ein, als dort 1911 ein mehrjähriger Bürgerkrieg ausbrach, der zeitweise auch US-Territorium berührte. Erst nachdem sich 1917 der von den USA favorisierte General Venustiano Carranza die Macht gesichert hatte und da zudem der Kriegseintritt der USA in Europa drohte, befahl Präsident Woodrow Wilson den Rückzug aus Mexiko.

Es mag paradox erscheinen, aber kein US-Präsident gab so oft den Befehl zur Intervention in Lateinamerika wie gerade Wilson, der Vorkämpfer für das Selbstbestimmungsrecht der Völker. Tatsächlich aber hatte in seiner Regierungszeit (von 1913 bis 1921) der missionarische Impuls in der US-Außenpolitik die Oberhand gewonnen. Wilson rechtfertigte die Einmischungen einmal mit der Bemerkung, sie seien nötig, "um den Südamerikanern beizubringen, wie man gute Männer wählt".

Der Eintritt der USA in den Ersten Weltkrieg sollte, wie es in Wilsons oft zitierter Kriegsbotschaft vom April 1917 heißt, "die Welt sicher für die Demokratie machen". Mit der russischen Oktoberrevolution im Herbst 1917 trat freilich eine ideologische Konkurrenz zur amerikanischen Demokratie auf den Plan, die ebenfalls ein Gesellschaftsmodell mit globalem Anspruch propagierte und sich auf das Selbstbestimmungsrecht der Völker berief.

Die Vereinigten Staaten beteiligten sich, wenn auch nur zögernd, an der alliierten Intervention gegen die Bolschewiki. Im Sommer 1918 schickte Wilson Truppen in den nordrussischen Hafen Murmansk und ins pazifische Wladiwostok, doch griffen die Soldaten nie ernsthaft in den Bürgerkrieg ein. Die USA waren weder willens noch in der Lage, den Triumph der Bolschewiki zu verhindern. Gleichwohl sollte die Konfrontation zwischen den USA und der Sowjetunion nach dem Zweiten Weltkrieg eine völlig neue Situation schaffen.

Ende der zwanziger Jahre jedoch schien sich zunächst eine Wende in der Politik Washingtons abzuzeichnen. Mit Beginn der großen Depression war die Nation der ohnehin nie sonderlich populären Interventionen überdrüssig geworden. Franklin D. Roosevelt, Präsident von 1933 bis 1945, wollte sich ganz auf die Überwindung der Wirtschaftskrise konzentrieren und zugleich dem Antiamerikanismus den Wind aus den Segeln nehmen, den Washington in Lateinamerika genährt hatte. Er erklärte den Zusatz seines Vorgängers (und entfernten Vetters) Theodore Roosevelt zur Monroedoktrin für obsolet und bot den Staaten im Süden "gute Nachbarschaft" an.

Dies blieb kein Lippenbekenntnis. Roosevelt beendete die noch bestehenden Besatzungsregime und revidierte die ungleichen Verträge mit Kuba und Panama. Was eine wichtige Voraussetzung dafür war, dass 1939 fast alle lateinamerikanischen Staaten der Erklärung einer gemeinsamen Sicherheitszone für die westliche Hemisphäre zustimmten. In der Abwehrhaltung gegen Nazideutschland hatte die Monroedoktrin erstmals eine breitere Akzeptanz unter den Lateinamerikanern gefunden.

Der Kampf gegen Moskaus Einfluss heiligt alle Mittel

Nachdem allerdings der große Verbündete des Zweiten Weltkriegs, die Sowjetunion, 1945 (wieder) zum großen Gegenspieler geworden war, begann für Washington eine neue Phase der Interventionspolitik – vor allem in geografischer Hinsicht. Denn sieht man von der Beteiligung an der Niederschlagung des chinesischen "Boxer"-Aufstandes (1900) und dem Philippinenkrieg ab, so waren die militärischen Interventionen der USA bis zur Mitte des 20.Jahrhunderts auf die westliche Hemisphäre beschränkt geblieben. Mit dem Kalten Krieg jedoch fiel diese Grenze. Zur Unterstützung der "freien Völker" gegen die kommunistische Bedrohung verkündeten die US-Präsidenten von Roosevelts Nachfolger Harry S. Truman bis Ronald Reagan immer neue Doktrinen, mit denen sich die Vereinigten Staaten jeweils umfassende Selbstermächtigungen zur politischen und militärischen Intervention erteilten.

Dabei heiligte der Zweck die Mittel. Um die Ränke des Kreml zu durchkreuzen, befand der Nationale Sicherheitsrat 1950 (im berüchtigten Strategiepapier NSC68), seien praktisch alle Maßnahmen legitim, "offene oder verdeckte, gewaltsame oder gewaltlose", solange sie nur dem Endziel der Verteidigung der Demokratie dienten.

Es war der Auftakt zu einer Serie zahlloser Interventionen. Sie umfassten verdeckte Operationen zum Sturz missliebiger Regierungen, wie 1953 im Iran, 1954 in Guatemala oder 1973 in Chile. Es gab logistische Unterstützung für "antikommunistische Rebellen", wie zum Beispiel 1961 auf Kuba und in den achtziger Jahren in Nicaragua und in Afghanistan. Es gab Invasionen, um die Machtübernahme von "Kommunisten" zu verhindern – wie 1958 im Libanon, 1965 in der Dominikanischen Republik oder 1983 auf der Karibikinsel Grenada. Aber es kam auch zu zwei großen Kriegen in Korea und in Vietnam, die Amerika jeweils mehr als 50000 Menschenleben kosteten. Gerade Vietnam wurde zum Lehrstück für die Gefahr der völligen Eskalation einer vermeintlich begrenzten Intervention. Allerdings ist das "Vietnamsyndrom" oft übertrieben worden, denn nur wenige Jahre nach dem Fall von Saigon 1975 bildete die US-Armee eine schnelle Eingreiftruppe, um ihre Fähigkeit zur globalen Intervention wieder zu stärken.

Ein permanenter Zwang zum Kriegführen?

Nach dem Kalten Krieg schien eine neue Zeit anzubrechen. Jetzt sollte, im Zeichen der Neuen Weltordnung, alle Politik im Dienste des Friedens und der Menschenrechte stehen. Auf den Golfkrieg 1991, bei dem sich Washingtons Interessen glücklich mit einer soliden völkerrechtlichen Legitimation zusammenfügten, folgte in den neunziger Jahren eine Serie "humanitärer Interventionen", die in der amerikanischen Öffentlichkeit freilich die Frage nach den nationalen Interessen aufwarfen. Aus Somalia zog man sich nach einem blutigen Gefecht wieder zurück, die Invasion in Haiti 1994 war kaum mehr als ein grotesker Medienspuk. Aus dem fatalen Zögern der Amerikaner wie der Europäer im Bosnienkrieg zogen USA und Nato allerdings im Kosovo die Konsequenz, auch ohne UN-Ermächtigung gegen das Milosˇeviƒ-Regime zu Felde zu ziehen.

Mit dem 11. September 2001 dürfte die kurze Phase humanitärer Interventionen zu Ende sein. Seitdem bildet der Kampf gegen den Terrorismus und die "Schurkenstaaten" und damit ein erneut global definiertes amerikanisches Sicherheitsinteresse die Grundlage der US-Politik. Angesichts der im September 2002 verkündeten neuen Sicherheitsdoktrin, die im Widerspruch zum Völkerrecht ein Recht auf frühzeitige Präventivschläge reklamiert, drängt sich die Analogie zu Theodore Roosevelt und dessen Zusatz zur Monroedoktrin auf. Wo immer Staatszerfall und Chaos den Nährboden für Terrorismus bilden und wo immer "Schurkenstaaten" an Massenvernichtungswaffen arbeiten, die zur Bedrohung für die USA werden könnten, will Amerika jetzt eingreifen, notfalls im Alleingang.

Kritiker Washingtons mögen aus der klassischen Lehre vom Aufstieg und Fall der Weltreiche Zuversicht schöpfen, dass der permanente Zwang zum Kriegführen an der Peripherie des Imperiums die Ressourcen überdehnt und zum Niedergang führt. Sie übersehen indes, dass das imperium americanum nicht nur auf militärischem Zwang, sondern auch auf der Faszination des American Way of Life und der demokratisch-republikanischen Werte der USA beruht. Gerade im Interesse dieser Werte ist das Wort von John Quincy Adams aus dem Jahre 1821 unverändert aktuell. Denn ob Amerika im Kampf gegen den Terror und die "Ungeheuer" unserer Zeit "seine Seele verliert", ist nicht nur für Amerikaner von größter Bedeutung.

Der Autor ist Historiker am John F. Kennedy-Institut in Berlin