Stimmt’s? Kreuz des Ostens
Stimmt es, dass der Architekt des Berliner Fernsehturms in der DDR Ärger bekommen hat, weil bei Sonnenschein ein riesiges Lichtkreuz auf der Kugel zu sehen ist? Christoph Jonitz, Berlin
Die DDR-Oberen waren in der Tat bestürzt, dass auf dem Turm, der am 3. Oktober 1969 pünktlich zum 20. Jahrestag der DDR vom SED-Chef Walter Ulbricht eröffnet worden war, das Symbol des Kreuzes zu sehen war. Offenbar hatte diesen Lichtreflex in einer Zeit, in der Gebäude vor dem Bau noch nicht dreidimensional simuliert wurden, niemand vorhergesehen. Der Effekt entsteht durch die pyramidenförmigen „Stacheln“ aus Metall, mit denen die Kugel besetzt ist, und trug dem Turm in Ost und West eine Reihe von Spitznamen ein: „Sankt Walter“, „Rache des Papstes“ oder auch „Strafe Jottes“. Die Partei propagierte stattdessen den unverfänglich-sperrigen Namen „Telespargel“.
Dass die SED-Führung das sozialistische Monument gleich wieder abreißen lassen wollte, ist wohl ein Gerücht. Aber immerhin berichtete ein Mitarbeiter der Staatssicherheit von Überlegungen, wie „unter Hinzuziehung einiger Experten über Lichtbrechung die Kreuzbildung beseitigt werden könnte. Die entsprechenden praktischen Maßnahmen könnten gemeinsam mit der Reinigung der Kugel erfolgen, so dass eine Bevölkerungsdiskussion weitgehend ausgeschlossen werden könnte.“ Diese Pläne wurden aber nicht weiterverfolgt.
Was die Geschichte vom „Ärger“ anbetrifft: Die am Fernsehturm beteiligten Architekten waren nicht zur Eröffnungsfeier eingeladen, und einer von ihnen, Fritz Dieter, führte diese protokollarische Missachtung auf das Lichtkreuz zurück. Repressalien gab es aber keine – im Gegenteil, letztlich überwog die Begeisterung für das Bauwerk. Unmittelbar nach der Fertigstellung brach zwischen den Baumeistern sogar ein heftiger, auch öffentlich ausgetragener Streit darüber aus, wer denn nun die geniale Idee mit der Kugel gehabt habe. Christoph Drösser
Die Adressen für »Stimmt’s«-Fragen: DIE ZEIT, Stimmt’s?, 20079 Hamburg oder
stimmts@zeit.de
. Das »Stimmt’s?«-Archiv:
www.zeit.de/stimmts
Audio:
www.zeit.de/audio
- Datum 27.02.2003 - 13:00 Uhr
- Serie Stimmt's
- Quelle (c) DIE ZEIT 27.02.2003 Nr.10
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Da Kreuz und Quadratur des Kreises, seit der Wiederfindung aus pompeijanischer Asche, (mit paterNoster, pattern, zoroastre, ostern und tenet) sich "per opera ad adore" drehen läßt, möchte ich hier auf eine ganz einfache Form des Zeitreisens hinweisen: die comprehension. Ich will dabei auch nicht leugnen, daß dies eine Abwandlung der Ver°dichtung (Compression) ist, in der ein Zeitreisender sich hineinidentifizieren kann, aber durchaus nicht muß.
Eine Steigerung von Wort und Atem neben dem Verstehen (in unserer beschleunigsten Zeit).
Nach H.G.Wells, Egon Friedell und Perry Rhodan wird die online realtime Fortsätzung vielleicht auch manchen Raumstationsbesucher mit Recht (und link) schmunzeln lassen:
http://de.wikipedia.org/w...
aber es gibt eben mehr inzwisch´Himmeln und beschwErde, als daß die Schulweisheit träumen lies(leader+licherweise).
Das Wiki UniVers, um zurück zur Zweitmaschine in den kehreimer zu finden. Nur, vver kann dann noch die Bedienungsanleitung ...
Rechtschreibneuigkeiten sind von mir so frei erfunden, wie gewollt. Link und Wink sind Urgrund der Verständigung, nicht das "Recht zu haben" oder den rechten Zeitpunkt zu bestimmen
Wer sich nicht verständigen will, der hat vielleicht keinen, mit dem er das tun könnte.
Mit dem Namen "Paternoster" (für eine ausgestorbene Fahrstuhlart) erinnerten wir auch die Formulierung "deus ex macina". In pompeijanischer Asche überlieferte sich uns vvortspiel und vielsport, sowie in schwarz und weiß: sich vor dem Hund zu hüten; pattern und eostre sind mit teNet und Zoroastre reprosretrospektive Möglichkeiten sich dem kreiquadratierten Kreuz zu nähern. Wenn ein K oft genug gedreht wird, wird auch wieder ein X daraus.
http://de.wikipedia.org/w...
ist mein erster Kommentar im cyberspace versunken oder sah ich ihn nur nicht? Habe wieder keine Kopie gemacht, sondern leichtfertig gleich eingesendet. So sei dann hier nur noch schnell erwähnt, daß das Weberschiffchen der Ahnherr der Raumschiffe ist und das Zeitreisen ohne Wiederkehr vielleicht nur eine Vorstellung ohne Wahrheitsgehalt.
Beides hat miteinander nichts zu tun. Siehe mein Vor-Kommentierer.
Doch.... einen kleinen Gendefekt (gelinde ausgedrückt) hat er schon ........... ;-)
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