Urbanität
Für Kunst auf Straßen und Plätzen sorgt heute der Einzelhandel. Die Künstler hingegen versuchen sich als Sozialarbeiter und beleben die Vorstädte
Lasst tausend bunte Schweinchen quieken
Er wurde empfangen wie ein Retter. Gleich zwei Senatoren gaben sich kürzlich die Ehre, den Künstler Jeff Koons in Hamburg zu begrüßen und ihn höchstselbst in eine der Schmuddelecken der Stadt zu geleiten. Gemeinsam besichtigten sie den Spielbudenplatz, eine kleine Brachfläche gleich neben der Reeperbahn, um die sich Architekten und Stadtplaner schon seit vielen Jahren bemühen. Keine ihrer Ideen konnte bislang überzeugen, vergeblich wartete man auf einen Entwurf, der das städtische Leben hätte wiedererwecken können. Und so ruht nun alle Hoffnung auf Koons.
Dass ausgerechnet ihm und seinen drall-bunten Edelkitschskulpturen zugetraut wird, die Grauzone fröhlich einzufärben und das Kuddelmuddel in einen allseits beliebten Ort zu verwandeln, ist eigentlich nicht weiter erstaunlich. Seit vielen Jahrzehnten werden Künstler als Wundärzte des Urbanen eingesetzt, als Spezialisten für zugige Kreuzungen, öde Fassaden oder unbelebte Passagen. Wo immer die Architektur versagt, sollen sie das Ungestaltete gestalten und mit abstrakten, schweigenden Skulpturen der Stadt zu neuer Aura verhelfen. Einem wie Koons allerdings hätte man diese Aufgaben bislang kaum zugetraut. Lieber heuerte man die Kantigen und Schroffen an, man wollte Monumente, die an- und aufstoßen, die den Passanten packen und zur Stellungnahme provozieren. Neuerdings aber lieben die Stadtväter das Poppige – alles, was nach Kurzweil und Unterhaltung aussieht, darf nun die Straßen bevölkern.
In vielen Städten tauchen in jüngster Zeit grellbunt angemalte Tierskulpturen auf. In Gelsenkirchen zum Beispiel wurden 125 Kunstpferde gesichtet, in Bad Oeynhausen 50 Kunstschweine, in Berlin trieb eine riesige Bärenbande ihr ästhetisches Unwesen. Und selbst die Wahrzeichen der Städte, Radschläger etwa oder Torbögen, wurden kurzerhand vervielfältigt und von Künstlerhand bunt besprenkelt oder mit Streifen verziert. Auch Hamburg begnügt sich nicht mit dem Künstlerstar Koons, zusätzlich will man das Stadtmaskottchen Hummel, bekannt als Wasserträger und Gemütlichkeitssymbol, zum Einsatz bringen und als heiter dekorierte Hundertschaft auf den Bürgersteigen verteilen.
Anders als die Straßenkunst von einst, anders als die vereinzelt abgestellten Edelstahlplastiken oder Rostmonumente, treten die neuen Juxskulpturen stets im Rudel auf. Viel besser als ihre althergebrachten Konkurrenten können sie sich so im optischen Getöse der Städte behaupten, selbst zwischen Werbegroßwänden, glitzernden Schaufenstern und Designerfahrradständern fallen sie noch auf. Natürlich gelangen die neuen Wonnewesen nicht auf dem bislang üblichen Wege in den öffentlichen Raum, sie müssen sich keinem Wettbewerb, keiner Juryentscheidung stellen. Nicht Akademieprofessoren, sondern die Werbestrategen der Städte kümmern sich um diese Kunst. Sie lieben Spektakel und verlangen nach lauten Gesten, denn anders, so ihr Kalkül, lassen sich die Käufer nicht in die weithin verödeten Citys zurückholen. Die Kultur gerät zum Lock- und Spielmittel, sie ist Erlebnisfaktor wie Winzerfest und Candlelight-Shopping.
Im Dutzend billiger ordern die städtischen Manager mächtige Hohlkörper aus Plastik – Rohlinge heißen sie im Fachjargon – und laden die Künstler ein, dies Rohe zu garnieren. Designer sollen sie sein und die einfältige Form vielfältig dekorieren, sie dürfen verkaufsfördernde Logos anmalen, mehr nicht. Und bemerkenswert viele Künstler fügen sich bereitwillig in diese Rolle des Oberflächenveredlers.
Noch vor wenigen Jahren hätten sich die meisten geschämt, an kollektiven Wohlfühlfestivals teilzunehmen. Als markthörig und handzahm wären sie gescholten worden, als Verräter an der Kunst, die doch dazu da sein sollte, Kritik zu üben und Wahrnehmungshorizonte zu erweitern. Dass heute der große Aufschrei ausbleibt und die Dekorationsgelüste der Freizeitgesellschaft von vielen hingenommen und erfüllt werden, mag also verwundern. Besonders überraschend ist das neue Einverständnis gleichwohl nicht. Kritisieren kann die neue Kritiklosigkeit ja nur, wer genau weiß, was die Kunst im öffentlichen Raum eigentlich ist und sein soll. Diese Gewissheit aber hat sich aufgelöst.
Gewachsen ist hingegen die Ratlosigkeit. Nur die wenigsten Kunstwerke, die unsere Straßen und Plätze beleben sollen, werden geachtet, gar gemocht. Es gibt sie, überall haben sie ihren Ort, doch kaum jemand sieht sie noch, man hat sich an sie gewöhnt – und sie vergessen. Von Plakateklebern traktiert, von Tauben bekleckst, stehen sie da, und keiner kümmert sich mehr um sie. Nicht nur den Bürgern, auch den Stadtverwaltungen sind ihre Skulpturen im öffentlichen Raum zumeist herzlich egal, für die Pflege gibt es oft keinen Etat, und so gammeln die teuer erworbenen Monumente vor sich hin. Bald schon weiß niemand mehr, wie das Künstlerding eigentlich hieß und von wem es stammte.
Vorbei ist es also mit der großen Hoffnung von einst. Niemand glaubt mehr daran, die Kunst müsse aus der Enge des Museums ausbrechen, um draußen in der Stadt ein kunstfernes Publikum für sich zu gewinnen und endlich in das Leben selbst einzutauchen. Im Gegenteil: Immer deutlicher zeigt sich, dass viele Kunstwerke die Ruhezonen des Museums brauchen – nur hier können sie ihren Eigensinn, ihre Souveränität behaupten.
Ein Museum im Supermarkt
Im Alltagstrubel der Städte gelten hingegen andere Regeln, hier müssten die Künstler einen neuen Begriff von Autonomie entwickeln. Die meisten aber tun so, als sei auch der Marktplatz nur eine Art Galerieraum, den man mit stählernen Abstrakta füllen müsse. Und sie ärgern sich über die Bürger, die selbstbewusster werden und sich nicht länger zwangsbeglücken und erziehen lassen wollen. In Augsburg etwa wurde jüngst eine Aphrodite von Lüpertz in die Verbannung geschickt; in Chemnitz erwehrte man sich einer Tassenskulptur, die Timm Ulrichs in Claes-Oldenbourg-Manier auf dem Marktplatz aufbauen wollte; und in Kassel wurde bei Nacht und Nebel ein gewaltiges Treppenmonument erst zertrümmert und dann abgeräumt.
Allenfalls Kunstfestivals wie in Münster, die aus der Stadt ein Schauhaus auf Zeit machen, sind noch gelitten. Ansonsten wächst der Unmut über das Stoische der Skulpturen, immer seltener mag man hinnehmen, dass sie unverrückbar sind und ewig bleiben wollen. Auch deshalb finden die bunten Ferkel und Fohlen viele Anhänger – sie tanzen einen Sommer und sind dann wieder verschwunden. Sie gehorchen der Logik des Schaufensters, wo eine Dekoration die nächste ablöst.
Die Frage drängt sich also auf, ob die Kunst in der Stadt, im öffentlichen Raum überhaupt noch etwas zu suchen hat. Zu oft versagen ihre gestalterischen Mittel, zu häufig wird sie durch Missachtung gestraft oder durch Proteste geschleift. Und der grassierenden Gute-Laune-Ästhetik vermag sie in der Regel nichts entgegenzusetzen. Allerdings nehmen viele Künstler durchaus wahr, dass sich die Spielräume verengen, sie plagen sich mit der Einsicht, dass sie mit ihren herkömmlichen Skulpturen und Wahrzeichen selten noch gefragt sind. Und langsam beginnen sie, nach einer neuen Vorstellung von Kunst zu suchen, nach einer Strategie der Bescheidenheit.
Vielerorts begeben sie sich hinein ins Unscheinbare. Nicht die Dauer interessiert sie, sondern das Vorläufige, nicht als genialische Schöpfer verstehen sie sich, sondern als Anstifter, als Wandler und Planer, als Streetworker in Sachen Ästhetik. Und ihnen begegnet eine unerwartete Nachfrage. Gerade dort, wo man Stadtplanern keine überzeugende Antwort mehr zutraut, ruft man nach den Künstlern, in Hoyerswerda zum Beispiel, wo die Aktion „Verkunstete Platte“ dazu beitragen soll, den ostdeutschen Bevölkerungsschwund zu stoppen. Oder in Holland, wo die Künstlerin Jeanne van Heeswijk von einer Wohnungsbaugesellschaft eingeladen wurde, sich um eine trostlose Siedlung aus den sechziger Jahren zu kümmern. Dort, in Vlaardingen, einem Vorörtchen von Rotterdam, sollen in den kommenden Jahren die Hoch- und Scheibenhäuser modernisiert werden, die Grundrisse vieler Wohnungen will man verändern, die Mieter müssen um- und ausziehen, und der Missmut wächst. Van Heeswijk setzt dagegen ihre sprudelnden Künstlerideen, ihren Übermut, der vor nichts zurückschreckt, nicht mal davor, das Zentrum in die Peripherie zu verlegen.
Kurzerhand überredete sie die Kuratoren des bekannten Rotterdamer Museums Boijmans Van Beuningen dazu, in der abgelegenen Siedlung eine Dependance zu eröffnen. Wo vorher ein Supermarkt war, gibt es nun seit ein paar Monaten begehrte Künstler wie Cindy Sherman und Joop van Lieshout zu besichtigen, Ausstellungen werden gezeigt, die das Boijmans eigens für Vlaardingen zusammengestellt hat. Nicht um sich selbst eine Verjüngungskur zu verpassen oder um der urbanen Kunstszene eine schräge Location in der Provinz zu bieten, hat man sich auf den Ausflug ins Randständige eingelassen. Vielmehr ließ man sich vom Idealismus leiten. Ganz ernsthaft hofft man darauf, das Museum endlich auch für jene zu öffnen, die sonst nie in eine Ausstellung gehen. Der Zuspruch allerdings ist eher spärlich, nur 20 Besucher am Tag kommen in die rasch hergerichteten Räume. Die meisten Bewohner halten das Programm für zu elitär – und trotzdem freuen sie sich darüber, dass plötzlich ein Stück Weltstadt bei ihnen eingezogen ist. Bislang hatte man sich in Vlaardingen abgeschnitten und ausgeschlossen gefühlt, das große Rotterdam lag in einer anderen Galaxie. Nun rückt das Ungreifbare näher, plötzlich gehört man dazu. Zumindest als symbolische Tat ist die Museumsfiliale ein Erfolg.
Doch van Heeswijk belässt es nicht bei hochkultureller Aufwertung, sie verpasst dem Boijmans lauter versponnene Nachbarn. In die Geschäfte ringsum, die ebenfalls leer standen, hat sie zahlreiche Künstler einquartiert, allesamt Motivationsspezialisten, begierig, die Bewohner des Quartiers zur Selbsterkundung herauszufordern. Die einen tischen eine Tonne bunte Knete auf und lassen die begeisterte Jugend zwei Wochen lang die wildesten Landschaften formen. Andere verleihen Kameras, mit denen die Leute ihre Wohnungen fotografieren können, um anschließend die Bilder in einer Ausstellung zu zeigen. Wieder andere bitten Jung und Alt zu einer recht ungewöhnlichen Porträtsitzung, bei der kein Bild gemalt wird, sondern ein Gedicht entsteht, kurze Verse, die von den Künstlern gebündelt und in die örtliche Bücherei getragen werden, zum Nachlesen.
Reise durch die Schlafzimmer
Ein wenig fühlt man sich in dieser Ladenzeile wie auf einem Markt der Möglichkeiten, überall wird gespielt und gebastelt, alle paar Monate wechselt das Programm, immer neue Schau- und Werklustige ziehen ein, für originelle Unterhaltung ist gesorgt. Wo Koons und Co. nur einen schnell konsumierbaren Augenkitzel bereithalten, da fordern die Künstler in Vlaardingen zum Mitmachen auf. Sie sind auf die Besucher angewiesen – ohne deren Lust am Verrückten wären ihre Verrückungen gescheitert. Hier verlangt die Kunst nach Einsatz, und viele Bewohner gehen darauf ein. Gern schauen sie vorbei, kommen ins Gespräch, die Neugierde aufeinander wächst. Manche bedauern schon jetzt, dass die Künstlerläden im Herbst schließen sollen.
Ist das also die neue Rolle der Kunst im öffentlichen Raum? Soll sie den Zusammenhalt im Quartier stärken? Soll sie harmonisieren, verunsicherte Bewohner beruhigen, die vielen Zugereisten einbinden? Oder ist eine solche Kunst am Ende nichts als Krisenbeschönigung? Eine Abart der populären Bären- und Schweinchenskulptur, diesmal mit sozialtherapeutischem Anstrich?
Die Gefahr ist nicht zu leugnen, dass die Künstler am Ende nur Dienstleister am Urbanen sein könnten, dass sich dann in den Ateliers nichts anders ereignet als in lebendigen Gemeindehäusern oder Kulturzentren, dass sie alle Unterschiede zwischen Kunst und Nichtkunst einebnen. In Vlaardingen gewinnt die Kunst wieder an Bedeutung, was bemerkenswert ist. Doch droht ihr populäres Treiben ins Populistische umzuschlagen. Die Grenze zur Beliebigkeit gerät aus dem Blick.
In München hat sich Claudia Büttner deshalb vorgenommen, den Eigensinn der Kunst achtsam zu hüten. Seit ein paar Jahren kümmert sie sich im Auftrag der Stadt um Künstlerprojekte draußen in Riem, wo einst ein Flughafen stand und heute ein gewaltiges Neubauviertel entsteht. Ähnlich wie in Vlaardingen sollen auch hier keine Skulpturen eingeflogen und abgestellt werden, man wünscht sich von den Künstlern, dass sie sich auf den Ort einlassen. Sie sollen wissen, für wen sie arbeiten. Und die Bewohner sollen heranwachsen zu kompetenten Auftraggebern. Anders als van Heeswijk aber setzt Büttner auch auf Zumutungen, auf eine Kunst, die viele ablehnen. Olaf Metzel zum Beispiel durfte am Zugang zur neuen U-Bahn-Station des Viertels eine Drahtskulptur aufbauen, ein gleißendes Etwas, einen klapprigen Waggon, der im nächsten Moment die Treppe hinabzuschlittern droht.
Da ist er wieder, der Künstler als Bürgerschreck, nie um Provokationen verlegen und vielerorts nur noch belächelt. In Riem hingegen nimmt man ihn erstaunlich ernst, was daran liegen mag, dass die Kunst in diesem Quartier nicht allein als Streitobjekt auftritt. Sie hat viele Gesichter und spielt mitunter sogar den Inneneinrichter, in der Feuerwache des Quartiers zum Beispiel. Der rigide Betonbau gewann ob seiner Präzision und Detailliebe hohe Architektenpreise, nur war dort den Feuerwehrleuten furchtbar unwohl zumute. Wie Mönchsklausen kamen ihnen die kargen, grauen Räume vor, und deshalb wandten sie sich an Claudia Büttner und wollten bei ihr ein paar schöne Bilder leihen, um die Strenge ihrer Dienststelle zu mildern. Wenig später kamen zwei Künstler bei ihnen vorbei, Kathrin Böhm und Stefan Saffer, und überraschten die Feuerwehrleute. Denn statt Gemälde aufzuhängen, begannen die beiden ein Gespräch, fragten nach Gefühlen und Bedürfnissen und berieten gemeinsam mit allen auf der Wache, was wohl wie zu ändern sei. Eigentlich machten sie das, was der Architekt hätte tun sollen: sich Zeit lassen, hinhören, die Menschen ernst nehmen – und Lösungen anbieten, in denen sich alle wiederfinden. Am Ende entstanden viele praktische Einbauten, die das Gebäude wohnlicher und das Leben wohliger machen.
Ähnlich widmen sich auch andere Künstler in Riem dem Häuslichen, was recht merkwürdig ist, weil sie sich doch eigentlich dem Öffentlichen verschreiben sollten. Sie richten eine poppig-grelle Musterwohnung ein oder betätigen sich als Reiseführer durch die Schlafzimmer der Nachbarn. Oder sie malen ein Panoramagemälde des Viertels, das von den Bewohnern ausgeliehen und für ein paar Wochen übers heimische Sofa gehängt werden kann.
Selbst dort, wo sich die Künstler tatsächlich hinauswagen in den öffentlichen, zugigen Raum des Neubauquartiers, versuchen manche mit geradezu groteskem Aufwand, dem Öffentlichen ein wenig Intimität abzugewinnen. Eine Künstlerin hat ein herbes Parfüm für das Quartier zusammengebraut, das aus einigen Edelstahlpfeilern heraus die Passanten beduftet. Andere installierten Automaten, in denen eine Videokamera surrt und die Bilder ins Internet überträgt – was besonders die Jüngeren anspricht, denn sie kennen die Übertragungsspielchen vom Computer am eigenen Schreibtisch.
Daheim fühlt sich diese Kunst offenbar viel stärker zu Hause als auf Straßen und Plätzen. Sie versucht zwar interaktiv und veränderbar zu sein, um lange lebendig zu bleiben. Gleichwohl plagt sie sich mit demselben Dilemma herum wie die herkömmliche Skulptur. Kein Künstler, egal mit welchen Mitteln er den öffentlichen Raum betritt, vermag noch zu sagen, was denn dieser Raum für einen Wert hat, wie und wo sich dort Öffentlichkeit antreffen, gar erzeugen lässt, und was das Private noch vom Nichtprivaten scheidet. Vergeblich sucht die Kunst nach verbindlichen Vorstellungen von dem, was Stadt bedeutet. Und also kann sie dort keine Verbindlichkeit und nichts Bindendes mehr anbieten. Was den Künstlern bleibt, kann nur vorläufig sein: Sie gestalten das Putzig-Dekorative, sie üben sich in knetender Sozialarbeit oder suchen das Öffentliche im Privaten. All diese Rollen stehen ihnen offen – nur als Retter des Urbanen haben sie ausgespielt. Auch wenn in einer Stadt wie Hamburg die Senatoren immer noch auf das Wunder namens Koons warten.
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- Quelle (c) DIE ZEIT 13/2003
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