Politik

Kommentar: Die Zeit für Rechthaberei ist vorbei

Auch wer den amerikanisch-britischen Kriegskurs ablehnt, muss unter den gegebenen Umständen der westlichen Koalition den schnellen Sieg wünschen. Die Alternative wäre ein Triumph der totalitären Ideologien und eine Katastrophe für die gesamte westliche Welt

Kommentar: Rumsfeld und Clausewitz

Die Amerikaner passen sich den Widrigkeiten im Irak trotz Rückschlägen bis jetzt erstaunlich gut an. Wie gut wird sich in Basra zeigen

Tagebuch: Das Feuer. Die Angst

Die Luft füllt sich mit Rauch. Die Gebäude ringsum sind getroffen. Eine einzelne Sirene heult. Eine Ambulanz. Dann Stille, bis zum nächsten Einschlag. Nach ein paar Stunden endet der Alarm. Aber nur eine halbe Stunde lang. Es wird noch viel schlimmer werden. - Die ersten Tage des Krieges in Bagdad

Der arabische Zorn auf die Kreuzritter

Kairo, Amman, Sanaa, Damaskus, Gaza: Hunderttausende protestieren gegen den Krieg im Irak. Die Regierungen schimpfen laut über den Feldzug und paktieren still mit den Amerikanern. Alle beklagen die zivilen Opfer. Doch der Mythos Saddam Hussein verblasst

Iran: Lautes Schweigen in Teheran

Von Kolonialmächten kujoniert, vom Schah beherrscht, nach der Islamischen Revolution isoliert: Der Iran ist eine verunsicherte Nation. Mit Kritik an Amerika hält das Land sich derzeit bewusst zurück – aber die alte Furcht vor der Supermacht bleibt

Schlacht um die "Rote Zone"

Alliierte Truppen rücken auf Bagdad vor - wo die Republikanischen Garden schon auf sie warten. Ihre Albtraumwaffe: Chemiebomben

Die Krise, die Europa eint

Bundeskanzler Gerhard Schröder über die moralischen Grundlagen der Politik und die Weltordnung nach dem Irak-Krieg. Ein ZEIT-Gespräch

Chiracs Kalter Krieg

Gegen Amerika, für - ja, was? Frankreich kommt den USA als Sündenbock gerade recht

Zehn von zwölfhundert

Ein Dorf in der Eifel lebt vom US-Militär. Nur eine Minderheit wagt es zu protestieren

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Dossier

Irak-Krieg: Auf der Flucht vor dem Tod

Der Kurde Omar rettet seine Familie in die Berge. Der Kämpfer Bahlul will die heilige Stadt Kirkuk befreien. Minister Raschid freut sich über seine deutsche Gasmaske. Szenen aus dem Nordirak

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Wirtschaft

USA: Imperium oeconomicum

Die Vereinigten Staaten sind die wirtschaftliche Supermacht. Der Irak-Krieg könnte das ändern. Denn Amerika braucht den Rest der Welt – die Zuwanderer, die Finanziers und die Käufer

"Alles eine Frage der Nerven"

Volkswagen-Konzerchef Bernd Pischetsrieder am Steuer des neuen Touran über schrumpfende Gewinne, Rabatte, PS-Protzerei, Rußfilter und unentschlossene Politiker. Ein ZEIT-Gespräch in voller Fahrt

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Wissen

Geophysik: Wenn der Kern spinnt

Das Erdmagnetfeld schwindet und damit unser Schutz vor kosmischer Strahlung. Während die Geophysiker noch rätseln, weiß Hollywood schon Rat: In dem Film „The Core“ wird der Erdkern mit Atombomben repariert

Mit Blüchers Kluft nach Bagdad

Ein altlinker Preußen-Spross liefert die Schutzanzüge für die US-Armee. Hasso von Blücher ist weltweit der größte Hersteller von Chemiewaffen-Schutzanzügen. Von Erkrath bei Düsseldorf aus versorgt er unter anderem die im Irak kämpfenden Amerikaner. Der Unternehmer ist außerdem Schlossherr, Generalssohn, Habermas-Schüler und Musenfreund. Mit dem Geld, das er mit seinen Schutzanzügen verdient, baut er ein großes Kunst- und Kulturzentrum

Medizin: Hirn unter Strom

Ivica Alilovic leidet an der Parkinson-Krankheit. Neurochirurgen pflanzen ihm einen Schrittmacher in den Kopf, um dem Zittern ein Ende zu bereiten. Eine Reportage

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Feuilleton

Blutige Lyrik

Seine Weisheit teilt er mit Pol Pot: Saddam Hussein als Künstler

Krieg im Irak: Die Zukunft der Guerrilla

Der amerikanische Präsident verspricht die Demokratie im Irak. Falls seine Mission scheitert, droht dem Nahen Osten ein beispielloser Flächenbrand

Hinter Posen verpanzert

Die Provokationen sind aufgebraucht und die Gesten schal geworden: Placebo, die letzte lebende Glam-Rock-Band

Stalingrad der Künste

Russlands Kulturminister Michail Schwydkoj will den Streit um die Beutekunst beenden - bislang erfolglos

Irrwisch, Christus und Medienheld

Nie durfte er nur Maler sein - warum Vincent van Gogh auch 150 Jahre nach seiner Geburt immer noch missverstanden wird

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Chancen

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