tiere Tierische HilfsaktionSeite 3/3
zeit: Pferde, Kamele und Esel als Flucht- und Transportmittel – das ist hierzulande unvorstellbar. Wie stellen Sie sich auf die jeweiligen Gegebenheiten in fremden Ländern ein?
Riebe: Wir gehen da nicht nur als Westeuropäer hin, sondern zusammen mit Leuten, die wir vor Ort kennen. Die WSPA hat 450 Mitgliedsorganisationen in über 100 Ländern. Jetzt zum Beispiel arbeiten wir zusammen mit syrischen und jordanischen Tierschützern, die ihrerseits Kontakte zu irakischen Veterinären knüpfen. Unsere Mitarbeiter dort müssen vor allem Arabisch sprechen und aus der Gegend kommen. Wir geben mit unserem Know-how nur Unterstützung, wir geben das Geld und besorgen die Medikamente. Unser Arbeitsprinzip lautet: Hilfe zur Selbsthilfe.
Die Fragen stellte Sabine Etzold
- Datum 03.04.2003 - 14:00 Uhr
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- Quelle (c) DIE ZEIT 03.04.2003 Nr.15
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