1. Verschlüsseln – schützt vor Adressensammlern. Statt "schmitt@zeit.de" sollten Adressen auf Web-Seiten nur in einer Form wie "schmitt (at) zeit dot de" veröffentlicht werden.

2. Wechseln – für die Teilnahme an Gewinnspielen oder zum Eintragen auf registrierungspflichtige Web-Seiten empfiehlt sich eine kostenlose Zweitadresse. Gerät sie über dunkle Kanäle an Spammer, geht der Werbemüll nur ins selten benutzte Zweitpostfach. Je länger E-Mail-Adressen übrigens sind, desto schwerer können Spammer sie erraten.

3. Verbieten – viele Web-Seiten wollen ihren Nutzern die Erlaubnis abschwatzen, E-Mail-Adressen zu Werbezwecken weitergeben zu dürfen. Die entsprechende Option sollte immer deaktiviert werden. Das schützt wenigstens vor der Werbung derer, die sich an Recht und Gesetz halten.

4. Filtern – für die gängigen E-Mail-Programme kann man kommerzielle oder kostenlose Spam-Filter installieren. Sie fischen automatisch einen großen Anteil Spam aus der täglichen Post.

5. Blockieren – am besten gelangen Spams erst gar nicht bis ins Postfach. Bei vielen E-Mail-Anbietern (wie AOL, GMX, Hotmail, Web.de) ist es inzwischen möglich, Spam schon vom Mailserver abblocken zu lassen.

6. Beschweren – wenn die komplette Spam-Mail an die Beschwerde-Hotline von eco (hotline@eco.de) geschickt wird, können die Experten dort möglicherweise den Urheber herausfinden – und im besten Falle gegen ihn vorgehen.