Politik

Worte der Woche "Die Zeit ist gekommen, das Land zu teilen." Ariel Scharon, Ministerpräsident von Israel, nachdem sein Kabinett dem Stufenplan für den Frieden im Nahen Osten zugestimmt hatte "Im Kongo rennen Menschen mit Amuletten aus menschlichen Knochen herum. " Amos Namanga Ngongi, Sonderbeauftragter des UN-Generalsekretärs für den Kongo, über die Barbarei in dem zentralafrikanischen Land "Wenn sie uns nicht bezahlen, werden wir Probleme machen. Wir haben Waffen zu Hause." Achmed Mohammed, irakischer Soldat, zu den ausstehenden Gehältern seiner Einheit "Dass das Tal für die SPD an dieser Stelle durchschritten ist, ist auch nicht schlecht." Jürgen Trittin, Bundesumweltminister (Grüne), über das gute Abschneiden der SPD bei der Bremer Bürgerschaftswahl "Die SPD kann nur noch Wahlen gewinnen, wenn sie den Kanzler versteckt." Guido Westerwelle, FDP-Vorsitzender, zum selben Thema "Ein Koalitionsbruch nützt niemandem - in Düsseldorf nicht und in Berlin auch nicht." Franz Müntefering, SPD-Fraktionschef, über die Krise der rot-grünen Regierungskoalition in Nordrhein-Westfalen "Jacques Chirac ist mein Jahrgang und hat sich auch nicht zur Ruhe gesetzt." Bernhard Vogel, thüringischer Ministerpräsident, dem Ambitionen auf das Amt des Bundespräsidenten nachgesagt werden, nachdem er seinen Rücktrit angekündigt hat "Vor 140 Jahren wurde eine Vorläuferin der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands gegründet, wahrlich ein Grund zum Feiern." Angela Merkel, CDU-Vorsitzende, zum Jahrestag der SPD "Außenminister von Deutschland zu sein ist eine wichtigere Position, mit allem Respekt für Herrn Solana und Herrn Patten, als in Brüssel zu sitzen." Denis McShane, britischer Europaminister, zu den Spekulationen, Joschka Fischer strebe das Amt eines Europäischen Außenministers an "Der Hauptverantwortliche für diese Gurkensaison bin ich, die Hauptschuldigen sind die Spieler." Reiner Calmund, Manager von Bayer Leverkusen, über das schlechte Abschneiden seiner Mannschaft in der abgelaufenen Fußball-Bundesliga-Saison "Ich pflege mich genau wie vorher, treibe meinen Sport. Ich werde mir aber keine Sachen ins Gesicht spritzen lassen oder meinen Körper sonst wie verändern." Heidi Klum, Fotomodell, auf die Frage, wie sie sich auf ihren 30. Geburtstag vorbereite "Ich darf wieder trinken, wie ich will. Super!" Lou, deutsche Schlagersängerin, nach ihrem Auftritt beim Grand Prix d'Eurovision in Riga

Agenda 2010: Ein vierter Weg

Mit Geld allein schafft man keine soziale Gerechtigkeit. Mehr denn je kommt es heute darauf an, die Fähigkeiten des Einzelnen zu fördern

China: Der Wunderheiler

Hu Jintao hat durch die SARS-Krise Profil gewonnen. In Evian betritt er die internationale Bühne

Kongo: Afrikas erster Weltkrieg

Der Krieg im Kongo hat mindestens zwei Millionen Menschen das Leben gekostet. Ein Stammeskrieg? Nein – es geht um Rohstoffe, vor allem für den Westen

G-8-Gipfel: Der gute Hirte

Chirac hat so viele Staaten zum G-8-Gipfel geladen, dass ein Gast draußen bleiben muss: Die Einigkeit

IRAK: Die Geheimdienstfalle

Amerika sucht Saddam Husseins Waffenarsenal – und findet wenig. Hat das US-Verteidigungsministerium die Welt getäuscht?

Preisverleihung: Zu viel der Ehre?

Ganz Europa blickt auf Konventspräsident Giscard d’Estaing, der besser ist als sein Ruf. Jetzt bekommt er den Karlspreis

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Dossier

sozialstaat: Der Hiob der Nation

Florian Gerster hat einen der schwierigsten Jobs, die das Land zu vergeben hat: Er soll die Bundesanstalt für Arbeit umkrempeln und den Sozialstaat neu sortieren. Begegnung mit einem Mann, der den Trägen Beine machen will

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Wirtschaft

subventionen: Das voll gepumpte Land

Der Staat unterstützt fast alles und jeden. Nun zwingt die öffentliche Finanznot zur Umkehr. Die Chancen im Kampf gegen die Subventionitis sind so gut wie nie zuvor

Perverse Geschenke

Mehr als ein Drittel aller Subventionen schädigt die Natur. Nun wittern die Grünen eine Chance, den Sparzwang in Umweltschutz zu verwandeln

50 Pfennig das Kilo

Mit dem „Konsumbrot“ fing es an: Ein Rückblick auf die erste Subventionssünde der Bundesrepublik

Deflation: Aus Angst vor dem D-Wort

Vor dem Weltwirtschaftsgipfel in Evian grassiert die Furcht: Kommt eine Deflation? Für den Aufschwung lässt Amerika den Dollarkurs sacken – und gefährdet Europa umso mehr

outsourcing: Sie sind so frei

Ausgliedern, Löhne senken, den Arbeitsdruck erhöhen: Einige Verlage nutzen die Marktlage – und gefährden den kritischen Journalismus

Handwerksordnung: Vorsicht, Innung!

Viele Handwerker wollen nicht herumsitzen, bis ihnen das Amt eine Stelle vermittelt: Sie arbeiten selbstständig, obwohl sie keinen Meisterbrief haben. Noch ist das verboten – aber nicht mehr lange

„Man verliert viele Freunde“

Gierige Manager, überforderte Aufsichtsräte, machtlose Aktionäre – dem Land gehen die ehrbaren Kaufleute aus, sagt Jürgen Heraeus. Ein ZEIT-Gespräch mit dem Familienunternehmer

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Wissen

Unsexy

Der Rußfilter für Diesel wird totgeschwiegen

An die Leine!

Hochgezüchtete Kampfkühe bedrohen die Menschheit

genforschung: Patriotisches Kataster

Der EU-Neuling Estland baut die größte DNA-Datenbank der Welt auf. Die baltische Republik will das Erbgut des Volkes zur Quelle künftigen Wohlstands machen

50 Jahre dna: Der Dreh des Schicksals

Wie feiert man eine Ikone? Die Wissenschaftsgala im Leipziger Gewandhaus, organisiert von der Robert-Bosch-Stiftung, der Deutschen Forschungsgemeinschaft und der ZEIT, vesammelte nicht nur eine Reihe von Forschungsgrößen. In den von ZEIT-Ressortleiter Andreas Sentker und der heute-Moderatorin Gundula Gause moderierten Dialogen waren dazu eine Buchautorin mit einer ausgefallenen Biografie, ein legendärer Produktdesigner und ein Schauspieler und Bruder eines Wissenschaftlers beteiligt. ZEIT online hat die bemerkenswerten Gesprächprotokolle dokumentiert

peru: Kapellen auf der Landebahn

Absage an die Spinner: Die geheimnisvollen Steinbilder in den peruanischen Anden taugten nicht als Weltraumbahnhof für Außerirdische

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Feuilleton

Interview: Polen hat keine Angst vor Europa

Ein ZEIT-Gepräch mit dem polnischen Publizisten Adam Michnik über die neue Rolle seines Landes in der Welt, die Irrtümer deutscher Intellektueller und die falsche Ostpolitik der SPD

Nationaler Ausverkauf

Berlin simuliert Wirtschaftsnähe: aus dem Staatsratsgebäude Am Schlossplatz 1 soll eine Akademie für Wirtschaft werden

Kunstmarkt: Sweet Charity

Auktionen für das Gemeinwohl: Wie sich Prominente in den Dienst der guten Sache stellen

Das Letzte

Herzlichen Glückwunsch nachträglich, liebe SPD

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Chancen

Berufsbilder: Seid friedlich!

Sie beobachten Wahlen und bauen zerstörte Häuser wieder auf. Sie kämpfen mit Paragrafen gegen den Krieg oder schlichten Streitigkeiten auf dem Schulhof: Sechs Friedensarbeiter berichten über ihren Berufsalltag

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