doorman Portier im PlattenbauSeite 2/2
Gegen Ende der neunziger Jahre entstanden in Deutschland die ersten nichtakademischen Lehrgänge für Facility Management. Einige werden von den Arbeitsämtern gefördert und als „Umschulung zum Concierge“ angeboten. Bislang wurden von öffentlichen und privaten Bildungsträgern rund 1500 Fachleute für Objekt- und Gebäudemanagement ausgebildet – vorwiegend für Tätigkeiten in Immobilien, die geschäftlich genutzt werden. Dort beaufsichtigen die Facility Manager Putzkolonnen, Wachschutz und Handwerker und sorgen so für eine möglichst kostengünstige Gebäudenutzung.
In Wohnanlagen sieht die Sache anders aus. Auch wenn die ersten Concierge-Dienste sich in der Praxis bewährt hätten, sei das Facility Management in deutschen Mietshäusern „völlig unterentwickelt“, sagt Schneider. Etliche Mieter ärgern sich über anonyme Hausverwaltungen, die erst nach dem dritten Anruf reagieren – wenn überhaupt. Solche Nachlässigkeiten sind für den Berliner Concierge Westphal unvorstellbar: „Ich kenne fast alle Mieter hier mit Namen. Und die wissen, dass sie sich auf mich verlassen können.“
- Datum 18.06.2003 - 14:00 Uhr
- Seite 1 | 2 | Auf einer Seite lesen
- Quelle (c) DIE ZEIT 18.06.2003 Nr.26
- Versenden E-Mail verschicken
- Empfehlen Facebook, Twitter, Google+
- Artikel Drucken Druckversion | PDF
-
Artikel-Tools präsentiert von:







