Andreas Altmann
verschwiegene zeit
der sommer nimmt sich
aus den augen. langsam zieht er
seinen blick zurück, teilt sich
den himmel mit den Wolken, die an den fensterscherben schneiden. das zimmer hat die wände aus der tür gelassen. der vater ging ihm nach. die mutter blieb
an ihren händen im gesicht.
ich habe ihrem schweigen nachgesehen, bis es aus fremden mündern kroch. in ihnen wurden meine worte still und schwarz. das licht lief aus dem raum. ich stand mit dem sommer im nacken an die tür gelehnt, die im gras lag. in den boden die klinke gerammt,
- Datum 03.07.2003 - 14:00 Uhr
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- Quelle DIE ZEIT, 28/2003
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