Notizen Das große VergeblichkeitsschluchzenSeite 2/2

Die alten Feinde. Die neuen Verbitterungen. Trost gibt es auch, Glück sogar. Der fahrende Zug, der Bistrokellner, ein bestimmter Wald zwischen Ulm und Stuttgart, Nebel im Zimmer, die Sonne am Himmel, das Glänzen der Schienen. Und eine nachgerade altgriechische Wahrheit: „Für mich gibt es nur, was es jetzt gibt.“ Das Licht, das Sichtbare, das, was es „gerade“ gibt. Doch im nächsten Augenblick wird es verschwunden sein. Und die Geschichte schlägt wieder unerbittlich mit ihren Flügeln. Martin Walser wird ihr das nie verzeihen.

Martin Walser: Meßmers Reisen Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2003; 191 S., 17,90 ¤Meßmers ReisenBelletristikMartin WalserBuchSuhrkamp Verlag2003Frankfurt am Main17,90191
 
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