Rechts, zwo, drei, vierSeite 2/2

Der Fall Günzel aber – und die Reaktionen unter seinen Kameraden in der Generalität – verweist auch auf ein anderes, möglicherweise viel bedrohlicheres Phänomen. Der ehemalige KSK-Kommandeur nämlich ist sich keiner Schuld bewusst: Er verweist auf seine guten Beziehungen zu den israelischen Special Forces, er war mit deren Kommandeur in Jad Vaschem, und überhaupt: „Mir zu unterstellen, ich sei antisemitisch oder rechtsradikal, ist abstrus.“ Erstaunlich viele seiner (sämtlich entsetzten) Kollegen legen dafür die Hand ins Feuer. Aber nur ein paar fügen hinzu: „Und genau, dass er das glaubt, ist das Problem.“

 
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