kognitionsforschung Intelligenztest für BestienSeite 3/3
„Die der Sprache verdankte Fähigkeit, Gedanken zum Gegenstand des Denkens zu machen, kommt einem die Entwicklungskontinuität durchbrechenden Sprung gleich“, schreibt Budiansky. Menschen können Gedanken als etwas Eigenständiges erfassen und mithilfe der Sprache schlussfolgern, was das Gegenüber denkt. Schon Kleinkinder sind sich bewusst, dass andere eine ähnliche Gedankenwelt besitzen, die man mit Worten und Taten manipulieren kann. Das menschliche Bewusstsein ist vermutlich einzigartig, vieles deutet darauf hin, dass kein anderes Lebewesen diese Form des inneren Erlebens mit uns teilt. Vermutlich hatte der Bischof von Polignac Recht, als er im 18. Jahrhundert zu einem Schimpansen sagte: „Sprich, und ich werde dich taufen.“
- Datum 13.11.2003 - 13:00 Uhr
- Seite 1 | 2 | 3 | Auf einer Seite lesen
- Quelle (c) DIE ZEIT 13.11.2003 Nr.47
- Versenden E-Mail verschicken
- Empfehlen Facebook, Twitter, Google+
- Artikel Drucken Druckversion | PDF
-
Artikel-Tools präsentiert von:






