industrie Murks in GermanySeite 3/3

Für einzelne Marken gibt es aber tausend subtilere Wege, mit der eigenen Herkunft zu werben. So unterstreicht Renault seine französische Identität hierzulande mit dem Zusatz „ Créateur d’Automobiles“, die Luftfahrtgesellschaft Swiss trägt die Nation im Namen und die Flagge im Logo, Audi benutzt im Ausland den Slogan „Vorsprung durch Technik“ und kündigte das Spitzenmodell A8 in Großbritannien als „pure Vorsprung“ an.

Solange hinter dem Image ein besonderes Know-how steht, das im Land tatsächlich konzentriert ist, dürfte die Deutschtümelei in der Werbung glaubwürdig und wichtig bleiben. Zwar verschwindet das offizielle Made in Germany, aber in Reklamesprüchen schwingt es weiter mit. Und manchmal klingt es da viel sympathischer als das gusseiserne Original. Der Spaß mit deutschen Autos nennt sich – so haben es die Amerikaner aus einer VW-Reklame längst gelernt – Fahrvergnugen.

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Mitarbeit: Klaus-Peter Schmid

 
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