sport »Zu Höherem berufen«

Der Fußballtrainer Peter Neururer über seinen Erfolg mit dem VfL Bochum, seine Zeit als Arbeitsloser und den Unterschied zwischen Intellekt und Spielintelligenz

So, die erste Frage stelle ich: Darf ich rauchen?

Bitte, es ist Ihr Büro. Allerdings haben wir gehört, dass in der ganzen Geschäftsstelle des VfL Bochum das Rauchen verboten ist.

Egal.

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Im Moment dürfen Sie wohl alles.

Mehr noch! Im Moment bin ich in Bochum mit allem verbunden, was gut sein soll. Ist natürlich totaler Quatsch. Diesen Erfolg, den wir im Augenblick haben, da gehöre ich nur mit dazu. Oder hab ich den ganzen Kader zusammengestellt?

Haben Sie?

Nö. In den vergangenen zwei Jahren zwar immer mehr, logisch, aber als ich im Dezember 2001 nach Bochum kam, hat mich der Präsident gefragt: »Brauchen Sie neue Spieler?« Ich: »Nö. Den Aufstieg schaffen wir mit denen, die da sind.« Da war ich im Prinzip nur begleitende Maßnahme.

Und jetzt sind Sie oben. Ist es schön, wieder ein gefragter Mann zu sein?

Wieso wieder? Ich war seit 1986 immer gefragt.

Na ja, Sie waren während Ihrer Trainerkarriere insgesamt drei Jahre lang arbeitslos.

Aber auch, als ich zu Hause gesessen habe, war ich gefragt. Nur habe ich da – aus Überheblichkeit – zu lange meine Situation verkannt. Als der erste, zweite, dritte in arger Not befindliche Erstligist anrief, war das nicht mein Ding. Da war Peter Neururer zu Höherem berufen! Als dann nur noch Zweitligisten anriefen, war ich erst recht zu Höherem berufen. Irgendwann rief leider keiner mehr an. Da bin ich in ein verdammtes Loch gefallen.

Und was war in diesem Loch?

Stille. Das Telefon klingelt nicht mehr. Es klingelt einfach nicht mehr. Ich dachte: »Was ist hier los? Jetzt muss was passieren!« Wenn es dann doch mal klingelt, hofft man natürlich, dass Berlusconi vom AC Mailand dran ist – aber es ist nur die eigene Mutter.

Auch ein Grund zur Freude.

Aber nicht in diesem Moment! Und dann fragt sich die Mutter: »Was ist bloß mit dem Jungen los? Ich habe dem doch nichts getan!« Da war ich oft ungerecht.

Kaum ein anderer Trainer hat eine solche Achterbahnkarriere hinter sich wie Sie: Ihre Mannschaften scheinen immer entweder einen »Lauf« oder eine »Krise« zu haben – wie schmal ist der Grat dazwischen?

Superschmal. Das ist manchmal ein Lattenschuss, ein Eigentor, eine Fehlentscheidung des Schiedsrichters. Ereignisse, die ich als Trainer teilweise nicht beeinflussen oder sogar nicht beurteilen kann.

Welches Ereignis in Ihrer Karriere hat dabei den kuriosesten »Lauf« ausgelöst?

Das war hier, beim VfL, letzte Saison. Da haben wir auch schon hervorragende Leistungen gebracht – her-vor-ra-gen-de Leistungen! Wir waren sogar Tabellenführer. Aber dann: acht Niederlagen in Folge. Und schon ging das wieder los: »Der VfL wird wieder durchgereicht«, »Fahrstuhlmannschaft«, der ganze Quatsch. Bei einer weiteren Niederlage wären wir möglicherweise wirklich abgestiegen.

Und was geschah?

Der VfB Stuttgart geht 1:0 in Führung. Scheiße. Zwei Minuten später greifen die wieder an. Aber der Balakov schießt den Ball an den Pfosten statt rein. Wir nehmen den Ball auf, verlieren ihn am Stuttgarter Strafraum, aber unser Stürmer hat genau zugehört, was ich ihm gesagt habe: »Sieh zu, dass du den gegnerischen Torwart attackierst, wenn ihm der Ball auf’m falschen Bein liegt.« Genau diese Situation entsteht! Wir machen das 1:1, und am Ende gewinnen wir. Plötzlich gewinnen wir dann auch die weiteren Spiele.

Denken Sie manchmal: »Mein Gott, auf was für dünnem Eis wir hier agieren!«

Das wissen alle in der Bundesliga. Da kann ein Lattenschuss eine ganze Saison drehen.

Das hieße, jede Bundesligamannschaft könnte in einer Saison 3. oder 16. werden?

Das nicht. Der 16. steigt ja ab.

Demnach ist Abstieg immer verdient?

Immer. Und die Meisterschaft ist immer verdient. Es kann keiner nur mit Glück Meister werden, so viel Pech können die anderen gar nicht haben. Und es kann auch keiner wegen Pech absteigen. Aber von Platz 4 bis 15, der Zwischenraum, da kann man durchgereicht werden wie blöd.

Wie sehr ist Ihnen da, bei allem gegenwärtigen Glück, bewusst, dass Sie auch beim VfL Bochum einmal entlassen werden?

Hier höre ich auf. Was anderes kann ich mir im Augenblick nicht vorstellen. Ich könnte mir allerdings vorstellen, was zustande kommen muss, dass ich gehen muss.

Was?

Ist doch vollkommen klar: totaler Misserfolg.

Also Abstieg.

Abstieg wird’s beim VfL Bochum nicht mehr geben.

Ist die Deutsche Meisterschaft wahrscheinlicher?

Wesentlich wahrscheinlicher. Bochum kann Deutscher Meister werden, wenn auch nicht sofort.

Über diesen Satz werden sich 90 Prozent unserer Leser köstlich amüsieren.

Klasse! Wunderbar! Dann haben 90 Prozent Ihrer Leser wenigstens Spaß gehabt.

Rechnen Sie, wie Sie es in dieser Saison noch auf den fünften Platz, in den Europapokal, schaffen?

Ich rechne auf den fünften Platz bezogen die ganze Saison durch. Ich rechne aber auch in die andere Richtung, bis Platz zehn.

Auch bis eins?

Nein. Diese Saison reicht der Realismus bis Platz fünf.

Sie sitzen tatsächlich zu Hause rechnend über dem Spielplan…

…täglich.

Waren Sie in der Schule gut in Mathe?

Katastrophe.

Waren Sie es, der den Spielern empfohlen hat, eine Prämie für die Meisterschaft auszuhandeln?

Nein, aus finanziellen Fragen halte ich mich raus. Aber ich find klasse, dass die das gemacht haben!

Vier Etagen unter Ihrem Büro, im Fanshop des VfL, liegen Schals, auf denen steht: »2010 – Ihr werdet schon seh’n«. Ist das Ihre Agenda 2010?

Ich hab einen Vertrag bis 2005. Über nichts anderes unterhalten wir uns hier.

Wenn Sie jetzt fünf Spiele hintereinander verlieren und den schmalen Grat zwischen Lauf und Krise überschreiten, könnte es auch eher vorbei sein.

Sollen wir jetzt jedes Spiel verlieren oder was?

Präsidenten werden schnell nervös.

Unser Präsident wird nie nervös. Der wird immer die richtige Entscheidung treffen. Und wenn er irgendwann meint, dass ich gehen muss, weil ich derjenige war, der den Absturz nicht aufhalten konnte, dann wird die Entscheidung richtig sein.

Lassen Sie uns ein paar Szenarien durchspielen, auf die Sie keinen Einfluss haben: Spieler A neidet Spieler B den neuen hoch dotierten Werbevertrag.

Können Sie streichen. Geht beim VfL nicht.

Wieso? Wird hier alles kommunistisch aufgeteilt?

Nein. Diese Mannschaft ist in sich aber so stimmig, dass da kein Neid aufkommt.

Herr Neururer! Fünf Millionen für einen Playstation-Werbevertrag für Paul Freier!

Da sagen die Jungs: »Klasse, super Vertrag.«

Klar.

Klar! Halten Sie mich für einen Hammerwerfer oder was? Sie können mir auch mal glauben.

Nächstes Schreckensszenario: Spieler C betrügt Spieler D mit dessen Frau – schon geht’s bergab.

Kann’s bergab gehen, ja.

Schon mal erlebt?

Ja.

So was erfährt man als Trainer immer zu spät, oder?

Leider.

Und dann sind Sie zuständig für Sozialhygiene?

Wenn das Vertrauensverhältnis zwischen Spielern und Trainern so gut ist wie hier, dann ja.

Was müsste ein anderer Bundesligaverein an Geld anbieten, um Sie zu holen?

Mich? Gibt’s für kein Geld der Welt.

Für Ambitionen?

Nein. Solange ich beim VfL die Grundlagen wie jetzt vorfinde, gibt es nichts, was mich hier wegholt.

Sie möchten nicht Trainer des FC Bayern sein?

Nein.

Weil Sie nur verlieren könnten?

Ich könnte nichts gewinnen. Als 20. Trainer die Meisterschaft nach München holen? Nein, danke.

Stimmt es, dass Sie ausschließlich Bücher lesen, die mit Fußball zu tun haben?

Ja. Nur Romane über Fußball lese ich nicht. Ich lese Zeitungen, Fußballfachbücher und Sachen, die mit Leistungs- und Arbeitspsychologie zu tun haben.

Ihr letzter Roman?

Keine Ahnung.

Ihr letzter Kinofilm?

Keine Ahnung.

Und nach Abendspielen finden Sie vor fünf Uhr am nächsten Morgen nicht in den Schlaf?

Stimmt nicht. Ich schaff das nämlich auch nach 15.30-Uhr-Spielen nicht. Will ich aber auch nicht.

Was treiben Sie die ganze Nacht?

Ich komme nach Hause nach einem Heimspiel, esse etwas mit meiner Frau, dann gucke ich mir unser Spiel mindestens noch zweimal an, in voller Länge. Gucke mir die Analyse noch mal an. Gucke mir sämtliche anderen Spiele noch mal an.

Auch in voller Länge?

Nach Möglichkeit.

Und das Ganze nicht bei Bier und Chips, sondern mit Notizblock?

Ich trinke eh kein Bier. Ich sitze gemütlich mit einem Fläschchen Rotwein da und mache mir Notizen von Freistoßvarianten der anderen Mannschaften und so. Um halb sechs gehe ich dann ins Bett – doof nur, dass dann fast schon wieder das Training beginnt. Aber ich muss ja vorbereitet sein. Kann doch passieren, dass ein Spieler bei der Spielanalyse am Sonntag eine schlaue Frage stellt.

Kann man eigentlich sehr blöd sein und trotzdem ein überragender Fußballer werden?

Man kann vom Intelligenzquotienten her recht eingeschränkt sein, wenn man eine spezifische Fußballintelligenz besitzt.

Also haben Intelligenz und Spielintelligenz nichts miteinander zu tun?

Die fußballerische Intelligenz ist die Grundlage, um einen sportartspezifischen Intellekt aufzubauen.

Ähm, das haben wir jetzt intellektuell nicht ganz durchdrungen.

Je intelligenter ich bin, desto mehr Möglichkeiten habe ich, um mir Kapazitäten aufzubauen, an Intellekt dazuzugewinnen. Ist doch klar.

Wer ist der intellektuellste Spieler beim VfL?

Reden Sie jetzt von normalem Intellekt?

Ja.

Sunday Oliseh.

Was macht seinen Intellekt aus?

Dass er ein hohes Maß an Bildung hat und große Erfahrung im Umgang mit anderen Menschen – gesammelt durch Auslandsaufenthalte. Sunday spielte schon in Köln, in Italien bei Reggina und so weiter. Eine unglaubliche Erfahrung.

Gibt es Spieler, die zu klug für den Fußball sind?

Einen hatte ich mal. Ein ganz wunderbarer Typ! Aber er hat sich über seine eigene Situation, über die Situation seines Gegenspielers, über die Sozialstrukturen in seiner Mannschaft so viele Gedanken gemacht, er hat mitten im Spiel alles so bilateral und multilateral behandelt – da war immer der Ball weg.

Sollte der Intellektuellste in der Mannschaft stets Kapitän sein?

Um Gottes willen! Ich habe mal einen Spieler gehabt, einen Kapitän, der war so was von dumm, der war dumm wie…dumm wie…

…Brot?

Ach, der hatte einen IQ, der so einzuordnen war wie die Temperaturen, die wir im Moment draußen haben, der war fast schon debil. Aber ein ü-ber-ra-gen-der Fußballer! Dem musste ich nichts erklären, der hat alles immer richtig gemacht. Intuitiv. Seine Fußballintelligenz war sensationell. Aber vom normalen Intellekt: katastrophal. Der hat gehupt, wenn er gegen einen Baum gefahren ist.

Das gibt es in keinem anderen hoch bezahlten Job.

Wir reden hier aber von einem Einzelnen. Die Gesamtheit hat sich ja viel weiter entwickelt. Fußball war mal der Proletensport. Was das Bildungsniveau angeht, sind die Spieler von heute denen aus den sechziger und siebziger Jahren klar überlegen.

Wenn man der Theorie folgt, müssten die heutigen Vorstände dümmer sein als die heutigen Spieler – schließlich sitzen die berühmten Spieler aus den Siebzigern heute in den Vorständen der Vereine.

Nein, nein, ich habe gerade pauschal gesprochen. Es gab schon damals herausragende Spieler, die jetzt herausragende Posten im Fußballgeschäft haben. Wobei es früher einfacher war herauszuragen. Wenn da ein Spieler einen unfallfreien Satz aufgebaut und einen Relativsatz dazwischengeschoben hat, dann war der schon ganz weit vorne! Günter Netzer, der konnte das schon damals.

Sie selbst haben ja auch ein klares Image: der Typ, der lauthals den Mund aufmacht und dauernd von der Bank aufspringt. Spielen Sie den Zuschauern etwas vor, oder sind Sie so?

Bin so.

Vieles, was Sie sagen, kann eine Mannschaft motivieren, wird von Außenstehenden aber als Großmäuligkeit verstanden.

Wissen Sie was? Das interessiert mich überhaupt nicht. Mich interessiert nur, wie ich mit der Mannschaft klarkomme. Wie ich außen wahrgenommen werde – das ist mir scheißegal.

Ist es die Tragödie Ihrer Karriere, dass ein Verein immer tief sinken musste, um sich für Peter Neururer zu interessieren?

Das trifft doch auf fast alle Trainer zu.

Was war in Imagefragen Ihr größter Fehler?

Dass ich zu ehrlich bin, nach wie vor. Dass ich mich für den diplomatischen Dienst überhaupt nicht eigne. Einmal habe ich die Mitglieder eines Vereinspräsidiums vor Hunderten Zuschauern als »Vollidioten« bezeichnet. Das war nicht so schlau.

Und die Sache mit Maradona?

Ach, das: Vor Jahren hat mich ein Journalist gefragt, was für ein Spielertyp ich in meiner aktiven Zeit gewesen sei. Da habe ich geantwortet: »Warm gemacht hab ich mich wie Maradona, aber gespielt hab ich wie Katsche Schwarzenbeck.« Eigentlich sollte das bescheiden sein – aber dass der Fußballer Neururer, der über die Amateuroberliga nie hinausgekommen ist, sich mit dem Weltmeister Schwarzenbeck vergleicht, war nicht so ganz angebracht.

Als Sie noch Spieler waren, nannte man Sie »Blutgrätsche«.

Nach den heutigen Regeln hätte ich damals schon beim Aufwärmen eine Gelbe Karte gekriegt.

Was wollen Sie eigentlich werden, wenn Sie mal erwachsen sind?

Wie? Wenn ich mal aufhöre mit dem Fußball?

Wenn Sie erwachsen sind, ja.

Dann werde ich die Füße hochlegen und mich endlich um meine Frau und meine Kinder kümmern.

Also Frührentner.

Ich hoffe, dass es bis dahin noch lange dauert. Ich möchte nicht mit 50 oder 55 Jahren aufhören.

Ach, Sie wollen noch 20 Jahre in Bochum bleiben?

So lange wie möglich.

Wird ein Trainer irgendwann zu alt für seinen Job?

Sicher. Aber am Alter allein kann man das nicht festmachen. Es hängt davon ab, ob ich die jungen Spieler noch verstehe oder ob ich schon in eine andere Welt abgedriftet bin.

Das merken Sie dann daran, dass Ihre Spieler über die Pop-Charts reden, während Sie ständig an das Wunder von Bern zurückdenken müssen.

Zum Beispiel. Aber so weit ist es bei mir noch nicht.

Also schauen Sie Musikclips bei MTV, damit Sie wissen, wie die Spieler ticken?

MTV gucke ich morgens bei uns im Fitnessraum. Das geht mir zwar auf den Senkel, aber ich habe Verständnis dafür.

Müssen Sie sich die Nähe zu Ihren Spielern bereits bewusst erarbeiten?

Bisher nicht.

Kennen Sie so etwas von Ihren Trainerkollegen?

Sie überschätzen die Nähe, die ich zu anderen Trainern habe. Da ist so gut wie gar nichts.

Aber seit Sie die jüngsten Trainerentlassungen in der Bundesliga öffentlich kritisiert haben, gelten Sie als Sprachrohr Ihrer Zunft.

Das macht man ganz gerne aus mir, weil viele meiner Kollegen überhaupt kein Rückgrat haben. Die denken zwar so wie ich, aber die trauen sich nicht, etwas laut zu sagen. Wenn ich, wie neulich, den Rausschmiss des Trainers Ewald Lienen in Mönchengladbach kritisiere, rufen acht Kollegen bei mir zu Hause an und gratulieren mir. Aber nur einer hat sich öffentlich dazu bekannt: Berti Vogts, zu dem ich das schlechteste Verhältnis von allen habe.

Berti Vogts hat einmal in einem »Tatort« einen freundlichen Hobbygärtner gespielt. Wäre das auch etwas für Sie?

Tatort? Ich habe schon als Schüler in einem Film mitgespielt! Der hieß Die Hupe und lief im WDR. Ich war Statist, mit einem Ball auf dem Arm, und musste »Guten Morgen, Herr Direktor« sagen.

Genau wie heute auch…

…und dann hatte ich mal eine Dreiminutenrolle in dem legendären Monumentalfilm Gib mich die Kirsche. Nee, das ist nie mein Ding gewesen.

Danke, das war ein aufschlussreicher Nachmittag, Herr Neururer.

Okay, und wenn ich erwachsen werde, lese ich auch mal Ihre Zeitung.

Das Gespräch führten Henning Sussebach und Stefan Willeke

 
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