Am Start: Burkhard Strassmann, ZEIT-Autor, im Audi Quattro von 1980, dem Allerersten Vier Räder für den KongoSeite 2/2

Alt sieht er nur auf der A93 aus. Wir wollen noch rasch nach Regensburg, wo mir Herr Kober eine gutbürgerliche Gaststätte mit Klosterbierausschank zeigen will. Auf der Autobahn fragt niemand nach Kurvenlage und Traktion. Was zählt, ist Topspeed, und da hat sich in 23 Jahren viel getan. Heute legen sich schon Polos mit uns an. Miese Mittelklasseschüsseln sind nicht abzuschütteln, wir erleben zahlreiche Demütigungen. Nein, die Autobahn ist nicht unsere Welt. Ebenso wenig der Stau in der City von Regensburg oder der Parkplatz beim Wirtshaus mit gebührenpflichtiger Verwarnung. Außerdem hat Herr Kober in der Stadt Angst vor Kratzern. Das Auto war schließlich mal teurer als ein Porsche!

Kein Zweifel: Der Ur-Quattro ist ein Kongo-Auto. Schnell verlassen wir Regensburg wieder. Mit dem einzig virilen Ampelstart: Gas – und weg!

PS: Nächste Woche am Start: Hanns-Bruno Kammertöns, ZEIT-Ressortleiter Dossier, im Toyota Land Cruiser 100 4.2 D-4D executive

 
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