Am 1. Januar dieses Jahres ist das neue Filmförderungsgesetz in Kraft getreten. Jahrelang wurde im "Bündnis für den Film" mit Verbänden, Fernsehintendanten, Groß- und Miniproduzenten darum gerungen. In seiner von Kulturstaatsministerin Christina Weiss verantworteten Endform wurde es jedoch ein lausiges Gesetz. Statt endlich die kreative Brechstange anzulegen, werden gerade die Produzenten ästhetisch avancierterer Filme benachteiligt und die altmodischen Vorgaben der Filmförderungsanstalt weiter verfestigt. Aber sei's drum: Es gibt mehr Geld, und die Fernsehsender verdoppeln ihren Beitrag auf 22 Millionen Euro. Nun aber beschloss der Verband der deutschen Filmtheater, beim Bundesverfassungsgericht gegen das neue Gesetz zu klagen. Die um circa drei Cent erhöhte Abgabe bei Kinokarten wertet man als "existenzbedrohend".

Am Horizont wähnen wir schon weitere Verbände und Löbbychen, die sich aufbäumen und vor Gericht ziehen. Kinders, das Gesetz ist durch! Aus die Maus. Ende. Schluss.